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	<title>Lisa Merz, Autor bei Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</title>
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		<title>Impact Stories: Franken</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-franken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=5464</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-franken/">Impact Stories: Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>2019 wird die Regionalwert AG Oberfranken gegründet. Maria Zeusel und Dietrich Pax übernehmen seit Beginn gemeinsam den Vorstand. Vier Jahre später kommen die Regionen Mittel- und Unterfranken dazu. Aus der Regionalwert AG Oberfranken wird Franken. In unserem neuen Impact Stories Interview sprechen wir mit Dietrich Pax über Ökolobbyismus, Klimaschutz und Regionalwertiges in der Region und darüber hinaus.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6><span style="font-size: x-large;">In einem Satz: Wofür steht eure AG?</span></h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Also unsere AG steht für die regionale Transformation im Kontext des 1,5 Grad Ziels. Punkt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6><span style="font-size: x-large;">Magst du zu dem 1,5 Grad Ziel noch was sagen?</span></h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ja, man muss sicherlich sagen, die Regionalwert AG Franken (früher: Oberfranken) wurde damals aus dem Forum <a href="https://forum1punkt5-baco.de/" target="_blank" rel="noopener">1.5 Bamberg-Bayreuth</a> gegründet. Da gab es verschiedene Initiativen, die entstanden sind, unter anderem auch dank des Professor Miosga, der an der Universität Bayreuth zum Thema 1,5 Grad und Nachhaltigkeit forscht. Da wird in die Politik geguckt und geschaut, was man an verschiedenen Aspekten tun kann, muss und sollte. Und in diesem Rahmen war auch die Wirtschaft Thema. Ist ja nicht ganz unerheblich, wenn man an das 1,5 Grad Ziel denkt. Das Forum hat später Christian Hiß* mal nach Bayreuth geholt und da entstand die Idee einer Regionalwert AG Oberfranken. Und hinterher, als sie den Vorstand suchten, sagten sie: „Wir brauchen einen Vorstand, kannst du dir das vorstellen? Du bist doch eh Lobbyist“. Und für mich war klar: Wenn ich dadurch schwerer werde als Lobbyist, mache ich das gerne. Und das hat auch geklappt. <strong>Wenn ich mich als Vorstand einer Aktiengesellschaft vorstelle, dann finden die mich gar nicht mehr so linksgrün-versifft, egal wie ich aussehe, sondern dann reden die sogar mit mir</strong>. Das hilft mir, dass ich an wichtigen Stellen verhandeln, entwickeln, drücken kann.</p>
<p><span style="font-size: small;">*Gründer der Regionalwert AG &amp; der Regionalwert Leistungsrechnung</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><em><strong>&#8222;Das, was die meisten Aktiengesellschaften und der Aktienmarkt heute sind, das ist ja die völlige Pervertierung dieses grundsätzlich richtigen Systems.&#8220;</strong></em></p>
<p><span style="font-size: small;">&#8211; Dietrich Pax, Vorstand der Regionalwert AG Franken</span></p>
</blockquote></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6><span style="font-size: x-large;">Welches Problem wollt ihr mit eurer Arbeit lösen?</span></h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Wir möchten gute Ideen finanzieren, die von Banken nicht bedient werden</strong>. Und das hat Folgen. Weil man Ideen finanziert, die wirtschaftlich renditeschwach sind, wenn ich es positiv ausdrücke, negativ, wenn ich realistisch rede. Und da Modelle zu finden, wie man das trotzdem schafft, das ist für mich auch der Antrieb an dem Punkt weiterzudenken. Und da gibt&#8217;s Möglichkeiten.</p>
<p>Als Beispiel: Eine Solidarische Landwirtschaft, die ein Gewächshaus braucht…Ja, für 30.000 Euro oder 25.000 Euro. Wer geht denn da in die Haftung? Da gibt keine Bank auch nur einen Pfifferling für. Und dann kann eine Regionalwert AG hergehen und eine Finanzierung anbieten. Oder jemand, der z.B. Abholboxen herstellt. Ja, 20.000 Euro, das ist nicht die Welt, aber der macht sich gerade selbstständig. Wenn er nicht zufällig gerade einen Innovationspreis gewonnen hat, hat er geringe Chancen auf einen Bankkredit. Da kommen wir ins Spiel. Du brauchst einen Lieferwagen? Gut, das finanzieren wir und du kannst mit deinem Geschäft losziehen.</p>
<p>Für solche Fälle haben wir z.B. ein <strong>Mietmodell</strong> entwickelt: Also wir haben dann zum Beispiel der Solawi* das Gewächshaus gekauft und haben das an die Solawi vermietet, fünf Jahre lang. Und danach hat es ja immer noch einen Restwert. Am Ende gibt es einen neuen Vertrag über den Restwert, der dann abgezahlt werden kann. Das sind meistens noch so etwa vier Monate vom Volumen. Und dann gehört nach fünf Jahren und vier Monaten das Gewächshaus der Solawi. Und sollte die Solawi inzwischen nicht mehr funktionieren und löst sich auf – dann gehört das Gewächshaus uns. Rechtlich ganz wichtig ist aber: Die Vermietung ist eben kein Finanzierungskonzept, sondern wir als AG kaufen etwas und vermieten es dann. Am Ende kann man über den Restwert nachdenken oder einen Kaufvertrag machen, wenn es gewünscht wird. Höhere Sicherheit (für die Partner und für uns) können wir nicht bekommen.</p>
<p><span style="font-size: small;">*Solidarische Landwirtschaft</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h6><span style="font-size: x-large;">Was hat dich persönlich motiviert, diesen Weg zu gehen?</span></h6></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wie gesagt, ich bin seit gut 40 Jahren Ökolobbyist. Und ja klar, das Wort „Lobbyist“ soll anstoßen. Egal wo du das sagst, stößt du damit an und das ist genau das, was ich will. Also seit 40 Jahren mache ich das.  1982 haben meine Frau und ich bei Augsburg einen Betrieb gegründet und sind dann 1992 nach Coburg gekommen, um hier den Betrieb aufzubauen. Nebenbei noch viel im Ehrenamt aktiv, verschiedene Vereine, Verbände und so weiter. Und naja eine Aktiengesellschaft, das ist die kapitalistischste Form, die wir haben, das schließt sich vielleicht erstmal aus mit links, grün, öko. Aber wir haben sie! Also, lasst sie uns bedienen, nutzen, entwickeln, sodass sie das tut, was eine Aktiengesellschaft nämlich ursprünglich war. Denn bei einer Aktiengesellschaft haben Leute Geld gegeben, weil sie eine Idee gut finden, ihr nur das Kapital fehlt. Und wenn alles klappt, erhalten die Aktionär:innen ihr Geld mit Rendite zurück. <strong>Aber das, was die meisten Aktiengesellschaften und der Aktienmarkt heute sind, das ist ja die völlige Pervertierung dieses grundsätzlich richtigen Systems.</strong> Deswegen bin ich strenger Verfechter davon, dass wir auch weiterhin nicht an die Börse gehen! Weil das System uns dann frisst. Schaut man sich große Unternehmen an, was da für Werte entstehen, die mit nichts außer großen Namen hinterlegt sind. Das hat nichts mehr mit der Realität zu tun.</p>
<p>Und ich glaube, wir müssen eben darauf achten, dass die Realität und die Finanzen ein Verhältnis zueinander haben. Und an der Börse haben sich die zwei Dinge völlig getrennt und in der Aktiengesellschaft, so wie wir sie betreiben, sind sie hingegen miteinander verknüpft. Darum finde ich eine Aktiengesellschaft prinzipiell gut. <strong>Ja, wir müssen die Systeme bedienen &#8211; und sie dorthin führen, wo wir sie brauchen, wo sie wieder den Menschen, der Umwelt dienen und nicht mehr die Menschen und die Umwelt dem System dient</strong>. Bei uns sind das etwa 300-400.000 Euro. Ja, das ist nicht die Welt, aber es ist ein bisschen und es stößt, genau wie ich mit meinem Wort Ökolobbyist, an.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Hast du ein Lebens- oder Arbeitsmotto?</strong></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich bin in zwei Bereichen tätig, weil ich die wichtig finde. Das eine ist Ökolandbau und das andere ist Bildung. Also ich sage immer, wenn Ökolandbau und Bildung gut im Griff sind, dann wäre die Welt erheblich netter. Das ist mein Motto. Denn alles andere sind Folgen davon.</p>
<p>Ich habe selbst 25 Jahre hier an der Waldorfschule als Nebenjob unterrichtet und war eben auch 16 Jahre Vorstand in dem Schulverein. <strong>Ich glaube, wir müssen die Zukunft über die Kinder gestalten. Und dazu gehört, dass die anständig ernährt werden und eigenständiges Denken lernen.</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Wie ist dein Arbeitsalltag als Co-Vorstand?</strong></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich stehe so um sieben ungefähr auf. Viertel nach acht / halb neun gehe ich dann auf die Arbeit.  Manchmal wird&#8217;s auch zehn, weil dann gibt es nämlich bei uns in der Firma Frühstück . Da habe ich vielleicht vorher ein bisschen was telefoniert, Mails geschrieben oder solche Dinge, weil der Vorstandsposten ist ja ein absoluter Nebenerwerbsposten. Ich fokussiere mich viel auf die Vernetzungsfunktion. Ich bin auch Vorstand vom <a href="https://www.ernaehrungsrat-oberfranken.de/" target="_blank" rel="noopener">Ernährungsrat Oberfranken</a>. Da gibt es natürlich Vernetzungen. Ich bin aber z.B. auch Vorstand der <a href="https://www.oberfraenkische-schafhalter.de/" target="_blank" rel="noopener">oberfränkischen Schafhalter</a>. Ich bin aktiv in der Region, um einfach diese Vernetzungsfunktionen zu gewährleisten. Im Grunde genommen ist mein Job total spannend, weil ich selbst entscheiden kann, wann ich was mache und worauf ich Lust habe. Ich lebe eigentlich sehr zurückgezogen, weil das Tagesgeschäft Maria übernimmt. <strong>Maria ist halt die Macherin</strong>, die hat eine enorme Expertise durch die Läden, die sie früher alle geleitet hat.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Warum lohnt es sich,  in die Regionalwert AG zu investieren?</strong></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein Satz? <strong>Kinderaugen versus Geldrendite</strong>.</p>
<p>Also mich fragen, wenn ich irgendwo stehe und für die Regionalwert AG werbe, immer Leute, was kriege ich denn da? Was kriege ich für eine Rendite? Und dann sage ich immer, <strong>„Also wissen Sie, wenn Sie Ihren Kindern und Enkeln in die Augen schauen wollen, dann kommen Sie zu mir. Und wenn Sie echt viel Geld machen wollen, dann gehen Sie zu renditestarken Börsenunternehmen, unabhängig von moralischen Bedenken“.</strong></p>
<p>Prinzipiell die Idee, dass man sagt, man leitet Geld in sinnvolle Tätigkeiten um &#8211; das finde ich ganz, ganz wichtig. Warum ist es sinnvoll? <strong>Weil es Zukunftsinvestitionen sind, weil es Ökolandbau, Klimaschutz und Bildung vorwärtsbringt!</strong> Ja, weil es diese ganzen Dinge, die wir alle wichtig finden, voranbringt. Deswegen muss hier das Geld hin. Ähnlich der Strategie, gute Leute einfach aus der konventionellen (Land-)Wirtschaft abzuwerben und quasi wieder zu uns zurückzuholen. Die fehlen dann da und bereichern den guten Zweck.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><em>&#8222;Wir haben Menschen, die am 20. des Monats schon nicht mehr wissen, wie sie den Einkauf bezahlen sollen. Da brauchen wir nicht diskutieren. Das ist für mich ein absolutes Armutszeugnis für ein Land wie Deutschland. Das darf aber aus meiner Sicht nicht die Aufgabe des ökologischen Landbaus sein, das zu regeln.&#8220;</em></p>
<p><span style="font-size: small;">&#8211; Dietrich Pax, Vorstand der Regionalwert AG Franken</span></p>
</blockquote></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Wie können Menschen konkret bei euch mitmachen oder etwas beitragen?</strong></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Für mich ist das Wichtige, dass Menschen über Kapital beitragen, denn wir sind eine Aktiengesellschaft und kein Verein. Bei einem Verein trage ich durch Ehrenamt bei, eine tolle Sache! In einer Aktiengesellschaft trage ich durch Kapital bei, das ist auch wichtig, um Dinge in der Region zu ermöglichen.</p>
<p>Wir sprechen auch immer mal wieder über neue Aktien-Konzepte. Dass z.B. noch klarer ist, wo man im Einzelfall investiert. Das allgemeine gesellschaftliche Wohlwollen ist eine ehrbare Einstellung. Aber ich tue mich vielleicht noch leichter mit einer Investition, wenn ich weiß, mir gehört ein Anteil vom Hühnermobil nebenan. Eine andere Idee wäre, dass die Teil-Regionen (Mittelfranken, Oberfranken, Unterfranken) untereinander bzw. miteinander solidarisch sind, wenn es um nötige Investitionen geht. Quasi wie ein Solidaritätszuschlag. Untereinander haben sich hier über die Generationen mentale Unterschiede eingeschlichen. Da haben wir es im Fränkischen nicht so leicht. Und drum wäre das für mich sozusagen der Goldstandard, wenn man da <strong>solidarische Verteilung der Investitionen</strong> schaffen würde!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: inherit; font-weight: normal; font-size: x-large;"><strong>Was müsste sich gesellschaftlich oder wirtschaftlich ändern, damit Unternehmen wie deines wachsen können?</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Also ich glaube, man kann relativ einfache Maßnahmen ergreifen. Ich bin so ein Verfechter vom <strong>„True-Cost-Prinzip“</strong>: Wenn wir uns mal bewusstmachen, dass wir in der deutschen Landwirtschaft jährlich für 21 Milliarden Euro Produkte erzeugen…und für <strong>90 Milliarden Euro</strong> <strong>Umweltschäden</strong>. Zum Glück mildern ökologische Betriebe den Schaden zumindest etwas ab. Die <a href="https://www.regionalwert-leistungen.de/" target="_blank" rel="noopener">Regionalwert Leistungsrechnung</a> berechnet das ja sehr genau. Aber wir könnten durch die Umwandlung der gesamten Landwirtschaft auf ökologischen Landbau das System um Milliarden Euro im Jahr verbilligen. Denn irgendjemand zahlt ja die Umweltschäden. Die zahlen wir ja nicht alle gleich. Einen großen Teil verschieben wir auf die jüngere Generation, auf die Kinder und Enkel. <strong>True Cost würde also bedeuten, konventionelle Produkte, die viele Umweltschäden anrichten, sollten massiv teurer werden.</strong></p>
<p>Dazu gehört für mich auch die CO2 Steuer, die gerne bei 200 € liegen darf je Tonne. Also die Leute, die gern CO2 technisch verpressen wollen, die müssen halt 1000 € in die Hand nehmen. Die Leute, die es in der Landwirtschaft in Humus einbauen, so wie ich das gerade tue, die kommen mit 35 bis 50 Euro aus je Tonne. Und da kann jeder entscheiden, ob er technikaffin ist und 1000 Euro bezahlt oder landwirtschaftsaffin ist und 50 Euro bezahlt. Die Wirtschaft ist inzwischen auch endlich bereit, dass Klimaresilienz entsteht. Sie können es sich nicht mehr leisten, gerade die Versicherungswirtschaft. Das sind eigentlich unsere besten Verbündeten.</p>
<p>Und zum Thema <strong>Ernährungsarmut und (hohe) Preise für Bio-Lebensmittel</strong>: Also wir haben Menschen, die am 20. des Monats schon nicht mehr wissen, wie sie den Einkauf bezahlen sollen. Da brauchen wir nicht diskutieren. Das ist für mich ein absolutes Armutszeugnis für ein Land wie Deutschland. Das darf aber aus meiner Sicht nicht die Aufgabe des ökologischen Landbaus sein, das zu regeln. Das lehne ich knallhart ab. Ich glaube nicht, dass wir als Ökolandbau dafür sorgen müssen, dass Leute mit so wenig Geld zurechtkommen. Das müssen die Leute machen, die das Geld derzeit in der Tasche haben.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ein Satz, der Mut machen soll, sich zu engagieren:</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Also wenn wir sehen, wie viel Lobbygeld und Ressourcen in der allgemeinen Wirtschaft fließen, dann sind wir auf jeden Fall mit dem Faktor 1000 effizienter. Wenn du schaust, wie viele Lobbyisten auf einen Parlamentarier kommen und wie viele Ökolobbyisten auf 100 Parlamentarier kommen, dann liegen wir beim Faktor 1 zu 1000. Das ist ganz einfach. Und trotzdem ist, wenn du in die Zeitungen und Veröffentlichung guckst, der Ökolandbau mindestens so gewichtig wie der konventionelle. Auch wenn wir im Augenblick einen Backlash haben ohne Wenn und Aber. Das ist im Augenblick einfach so. Aber ich glaube, da geht es dann auch ums Durchhalten ein Stück weit.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Welche Frage, die ich nicht gestellt habe, hättest du gerne beantwortet?</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Wie oft hinterfragst du deine Motivation und deine Ideen?</strong> Mit dem Ziel gesellschaftlich anschlussfähig zu bleiben und auf der Suche nach einer relativen Wahrheit?</p>
<p>Und die Antwort: <strong>mehr als einmal wöchentlich</strong>. Das halte ich für eine Voraussetzung, um mit Menschen reden zu können. Zum einen, um sie auszuhalten im Einzelfall. Ja, und die Leute dürfen dich schon für verrückt halten, das finde ich schon okay. Aber sie müssen wissen, dass du etwas Wichtiges zu sagen hast. Und das bedingt, dass du a) die gleiche „Sprache“ sprichst und b) dass sie dich ernst nehmen. Ich war früher Demeter-Vorstand und habe eng mit Josef Wetzstein zusammengearbeitet, der viele Jahre Bioland-Vorstand war. Da habe ich mich oft gefragt: Was wäre mir wichtiger? Wenn 3% der Betriebe als Demeter wirtschaften und sonst gäbe es nur konventionelle? Oder wenn 100% der Betriebe Bioland machen. Spannende Frage. Und nein, da habe ich keine Antwort darauf gefunden. Ich glaube, da kann man keine dauerhafte Antwort finden. Aber die Frage muss man sich ganz oft stellen.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Wen würdest du als nächstes für ein Impact Stories Interview nominieren?</strong></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich würde jemanden nominieren, der viel für uns getan hat: da fällt mir das Team der <a href="https://www.regionalwert-leistungen.de/" target="_blank" rel="noopener">Regionalwert Leistungsrechnung</a> ein. Ich glaube, wir müssen mehr auf die Leute gucken, die die Hintergrundarbeit machen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir bedanken uns bei Dietrich Pax für die spannenden Ausblicke und senden herzliche Grüße nach Franken! Mehr Informationen zur Regionalwert AG Franken gibt es <a href="https://www.regionalwert-franken.de/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">hier</span>.</a> Das nächste Interview gibt&#8217;s im August. Stay tuned!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-franken/">Impact Stories: Franken</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Außer-Haus-Verpflegung im Fokus: Bundesminister Alois Rainer besucht eat-Verbundprojekt</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/die-ausser-haus-verpflegung-im-fokus-bundesminister-alois-rainer-besucht-eat-verbundprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 13:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionalwertiges]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=5165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/die-ausser-haus-verpflegung-im-fokus-bundesminister-alois-rainer-besucht-eat-verbundprojekt/">Die Außer-Haus-Verpflegung im Fokus: Bundesminister Alois Rainer besucht eat-Verbundprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p> <strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;">Neue Kund:innen, faire Preise und stabile Lieferketten</span></strong>:<span class="" node="&#091;object Object&#093;"> </span><span class="" node="&#091;object Object&#093;">eat (<em>&#8222;</em></span><em><strong>E</strong>rnährung <strong>A</strong>ußerhaus <strong>T</strong>ransformieren&#8220;</em>) ist ein Verbundprojekt der <a href="https://www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/klimaschutz/aktuelles/bundesminister-alois-rainer-besucht-eat-projekt-in-oldenburg.html">Stadt Oldenburg</a>, der Landkreise<a href="https://www.oldenburg-kreis.de/"> Oldenburg</a> &amp; <a href="https://wesermarsch.de/">Wesermarsch</a>, des <a href="https://ernaehrungsrat-oldenburg.de/neues/">Ernährungsrates Oldenburg</a> sowie der Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems. Eat zeigt, wie <span class="" node="&#091;object Object&#093;">regionale Landwirtschaft und Gemeinschaftsverpflegung erfolgreich vernetzt werden</span>. Beim Besuch von<strong> Bundesminister </strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;"><strong>Alois Rainer</strong> (<a href="https://www.bmleh.de/DE/ministerium/minister/bm-rainer.html">BMLEH</a>)</span> in der <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><a href="https://www.baumhaus-ol.de/">Baumhaus</a> Werkstatt gGmbH</span> am <strong>20. April 2026 in Oldenburg </strong> wurde deutlich: <span class="" node="&#091;object Object&#093;">EAT schafft konkrete Mehrwerte für Erzeuger:innen, Verarbeiter:innen und Aktionär:innen</span> – und stärkt die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">regionale Wertschöpfung</span>. Auch Landrat Dr. Christian Pundt, MdB Stephan Albani und <strong>Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann</strong> waren bei dem Besuch vor Ort.</p>
<blockquote>
<p> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""><em>„Es ist wichtig, dass wir uns in unserer Region eng austauschen und zusammenarbeiten. Nur so bekommen wir unsere tollen regionalen Produkte in die Küchen vor Ort – und davon profitieren letztlich wir alle.&#8220; </em>&#8211; <strong>Jürgen Krogmann</strong>, Oberbürgermeister</span></p>
</blockquote>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Die Gäste</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">erhielten</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">eine</span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Führung</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">durch</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">die</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Bio-zertifizierte</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Küche</span></span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">der</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Baumhaus</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Werkstatt und durften auch selber fleißig schnippeln. Küchenleiterin Petra Lucas </span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">erklärte</span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">,</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">wie</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">der</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Betrieb</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">den</span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Anteil</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">regionaler</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">und</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">ökologischer</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Lebensmittel</span></span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">erhöht</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">hat</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">–</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">unterstützt</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">durch</span> die Küchenb<span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">eratung</span> Tina Hinderlich <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">von</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">EAT</span></span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">.</span></p>
<blockquote>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;">
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><span style="color: #c51415;"><em>&#8222;Mit unserem Modellregionenwettbewerb sorgen wir dafür, dass in der Gemeinschaftsverpflegung ein ausgewogenes, möglichst regional verankertes Essen auf die Teller kommt.&#8220;</em> &#8211; <strong>Alois Rainer</strong>, Bundesminister für Ernährung &amp; Landwirtschaft</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;">
</blockquote></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/05/AloisRainer-Pressefoto-1.jpg" alt="" title="Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer - Baumhaus" class="wp-image-5179" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;">(v.l.): Karin Janwlecke (eat, Öffentlichkeitsarbeit), Kristin Laurenz (eat, Bildungsreferentin), Nils Marscheider (eat, Projektkoordinator), Eike Frahm (Hof Grummersort), Susanna Suhlrie (Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems), Dr. Christian Pundt (Landrat des Landkreises Oldenburg), Bundesminister Alois Rainer, Bettina Unruh (Baumhaus Werkstatt gGmbH), Judith Busch (eat, Projektkoordinatorin), Jutta Benken (eat, Aufbau von Wertschöpfungsketten), MdB Stephan Albani, Tina Wagner-Hinderlich (eat, Beratung für Küchen der AHV), Petra Lucas (Baumhaus Werkstatt gGmbH, Küchenleitung), Jürgen Krogmann (Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><strong></strong></em></p>
<h1 style="text-align: center;"><span style="font-family: Montserrat-lokal; font-size: small; font-weight: normal;">Titelbild und Gruppenfoto </span><strong><span style="font-family: Montserrat-lokal; font-size: small;">© </span><span style="font-family: Montserrat-lokal; font-size: small;">H</span><span style="font-family: Montserrat-lokal; font-size: small;">auke-Christian Dittrich</span></strong></h1></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
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				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wie die Regionalwert AG neue Absatzwege erschließt</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_32">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="" node="&#091;object Object&#093;">Das Projekt <span class="" node="&#091;object Object&#093;">„EAT – gemeinsam, regional, genießen“</span> ist ein <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Leuchtturmprojekt des Modellregionenwettbewerbs ‚Besser essen in der Region‘</span>. Die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</span> treibt hier die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Vernetzung von Erzeuger:innen und Küchen</span> voran – mit messbarem Erfolg. Die Baumhaus-Küche kauft nun zum Beispiel Produkte bei unserem Partnerbetrieb <a href="https://www.hofgemeinschaft-grummersort.de/">Hof Grummersort</a> ein.</p>
<blockquote>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;" style="color: #c51415;"><em class="">„Die direkte Zusammenarbeit mit Küchen vor Ort ist für uns ein großer Gewinn.  Genau solche Partnerschaften brauchen wir für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.“</em> – <strong>Eike Frahm</strong>, Hof Grummersort</span> </p>
</blockquote></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="" node="&#091;object Object&#093;">Die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</span> setzt sich seit Jahren für <span class="" node="&#091;object Object&#093;">nachhaltige, regionale Wirtschaftskreisläufe</span> ein. Mit eat wird dieser Ansatz konkret:</p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Neue Absatzmärkte für Erzeuger:innen</span>: Durch die Vernetzung mit Küchen entstehen <span class="" node="&#091;object Object&#093;">langfristige Abnahmegarantien</span> – ein wichtiger Baustein für die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Wirtschaftlichkeit regionaler Betriebe</span>.</p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Stärkung der regionalen Wertschöpfung</span>: Jeder Euro, der in regionale Lebensmittel fließt, bleibt in der Region – und kommt so auch <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Aktionär:innen und Partnerbetrieben</span> zugute.</p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Gesunde Ernährung für alle</span>: Durch die Einbindung von <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Kitas, Krankenhäusern und Kantinen</span> wird <span class="" node="&#091;object Object&#093;">ökologisches, regionales Essen</span> für immer mehr Menschen zugänglich.</p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅Digitale Angebote sollen Küchen den Umstieg erleichtern: Im Juni startet der B2B-Marktplatz Regiothek. Betriebe können sich schon registrieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unsere Projektkoordination: Bildung als Schlüssel zum Erfolg</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="" node="&#091;object Object&#093;">Die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</span> bringt <span class="" node="&#091;object Object&#093;">pädagogisches Know-how</span> in das Projekt ein:</p>
<p><strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Projektkoordinatorin</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Kristin Laurenz </span></span></strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">ist für uns im eat Projekt für die Bildungsarbeit zuständig. Sie evaluiert</span></span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Spiele &amp; Materialien und gibt spannende</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Workshops</span></span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">,</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">die</span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Kinder</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">und</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Erwachsene</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">für</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">regionale</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Ernährung</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">begeistern</span></span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">.</span></p>
<p><span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Unser Ziel</span></span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">:</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Durch</span> <strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Bildungsarbeit</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">in</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Schulen</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">und</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Kitas</span></span></strong> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">wird</span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Nachhaltigkeit</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">von</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">klein</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">auf</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">vermittelt</span></span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">–</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">und</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">so</span> <span class="" node="&#091;object Object&#093;"><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">langfristig</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">die</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Nachfrage</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">nach</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">regionalen</span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">Produkten</span></span> <span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class="">gesteigert. Auch <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Eltern und Erzieher:innen</span> werden zu <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Multiplikator:innen</span> für nachhaltige Ernährung. Und unser</span><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out;" class=""> Engagement lohnt sich: Die <a href="https://eat-ow.de/news/das-krokodil-im-bauch/">Workshops</a> werden gut nachgefragt. So kann Kristin nachhaltig Bewusstsein für gesunde Ernährung schaffen. </span></p>
<blockquote>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""><em>&#8222;Ich finde es wichtig, dass ein Umdenken und Umhandeln in der breiten Masse ankommt, damit wirklich und langfristig Veränderung in Bewegung kommt! Ich freue mich, dass wir durch eat die vielen wertvollen, bereits bestehenden Informations- und Bildungsangebote bekannter machen können.&#8220;</em> &#8211; <strong>Kristin Laurenz</strong>, Bildungsangebote bei eat</span></p>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""></span></p>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""></span></p>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""></span></p>
<p><span data-sd-animate="true" style="--sd-animation: sd-blurIn; --sd-duration: 150ms; --sd-easing: ease-out; color: #c51415;" class=""></span></p>
</blockquote>
<p> Wer mehr über unsere Bildungsarbeit bei eat erfahren möchte ➡️ <a href="https://regionalwert-bremen.de/eat-projekt-kristin-laurenz-stellt-sich-vor/">Kristin Laurenz stellt sich vor. </a></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erkenntnisse aus der Praxis: unsere Handlungsempfehlungen</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: Montserrat;"> </span>Zum Abschluss des Besuchs überreichte das Projektteam <span class="" node="&#091;object Object&#093;">sechs zentrale Handlungsempfehlungen</span><span style="font-family: Montserrat;"></span> an Bundesminister Alois Rainer. Diese basieren auf den <strong><span class="" node="&#091;object Object&#093;">Erkenntnissen der letzten zwei Jahre Projektarbeit</span></strong> und zeigen, wie die <span class="" node="&#091;object Object&#093;">Transformation der Gemeinschaftsverpflegung</span> gelingen kann:</p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Förderstrukturen ausbauen: Sicherung und Weiterentwicklung bestehender Programme</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Beratung und Vernetzung der regionalen Akteur:innen stärken</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅ Rahmenbedingungen für Küchen verbessern: Berücksichtigung der Nachhaltigkeitskriterien</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅Regionale Wertschöpfungsketten stärken: Anschubfinanzierungen &amp; Erzeugerzusammenschlüsse</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅Förderung nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft: Umstellung auf ökologische Landwirtschaft, Gemeinwohlleistungen</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">✅Förderung tiergerechter Haltungssysteme fördern: Förderung zum Tierwohl-Umbau bei Betrieben</span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;">Hier gibt es die <span style="font-family: Montserrat;"><a href="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/04/260428_Erkenntnisse_Handlungsempfehlungen_EAT.pdf" type="absoluteLink" target="_blank" rel="noopener noreferrer" style="color: #c51415; text-decoration: underline; font-family: Montserrat;">Handlungsempfehlungen</a></span> zum Nachlesen. </span></p>
<p class="" node="&#091;object Object&#093;"><span class="" node="&#091;object Object&#093;"></span></p>
<p><span data-ccp-props="{}" style="font-family: Montserrat-lokal; color: #4f4f4f;"><span style="font-size: medium; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; display: inline !important; float: none;"> </span></span></p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Hintergründe</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>EAT ist ein Verbundprojekt der Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems, Stadt Oldenburg, Landkreise Oldenburg &amp; Wesermarsch sowie des Ernährungsrat Oldenburg. Gemeinsam haben wir uns 2024 erfolgreich als eines der deutschen Modellregionenprojekte vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat durchgesetzt. Die Projektlaufzeit ist auf 3 Jahre bis zum Herbst 2027 festgesetzt. Das Projekt wird zu 100% vom BMLEH gefördert.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1365" height="514" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB.png" alt="" title="MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB.png 1365w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB-1280x482.png 1280w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB-980x369.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/MRW_Ernaehrungswende_Logo_RGB-480x181.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1365px, 100vw" class="wp-image-4149" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Logo: Modellregionenwettbewerb</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1720" height="1400" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/BMLEH_Fz_2025_Office_de.png" alt="" title="BMLEH_Fz_2025_Office_de" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/BMLEH_Fz_2025_Office_de.png 1720w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/BMLEH_Fz_2025_Office_de-1280x1042.png 1280w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/BMLEH_Fz_2025_Office_de-980x798.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/BMLEH_Fz_2025_Office_de-480x391.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1720px, 100vw" class="wp-image-3999" /></span>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1228" height="331" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-EAT_rgb.png" alt="" title="Logo EAT_rgb" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-EAT_rgb.png 1228w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/Logo-EAT_rgb-480x129.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 1228px, 100vw" class="wp-image-4148" /></span>
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			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/die-ausser-haus-verpflegung-im-fokus-bundesminister-alois-rainer-besucht-eat-verbundprojekt/">Die Außer-Haus-Verpflegung im Fokus: Bundesminister Alois Rainer besucht eat-Verbundprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: So schön war unser Regionalwert Dinner</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/rueckblick-so-schoen-war-unser-regionalwert-dinner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=4962</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/rueckblick-so-schoen-war-unser-regionalwert-dinner/">Rückblick: So schön war unser Regionalwert Dinner</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wow! Wirklich ein unvergesslicher Abend. Am 5.3. durften wir <strong>rund 28 Gäst:innen</strong> zu unserem Regionalwert Dinner bei Stefanie und Dirk Wolters im schönen<a href="https://bioland-hofrestaurant.de/"><strong> Hofrestaurant </strong></a>begrüßen. Dabei waren auch unsere teilnehmenden Partnerbetriebe von der <a href="https://www.frischekiste.de/"><strong>frischeKISTE</strong></a>, der <a href="https://wabenleben.de/"><strong>Imkerei</strong> <strong>Wabenleben</strong></a> sowie Partner-Neuzugang Daniel Bischoff. Dirk und Stefanie Wolters haben für uns ein <strong>einzigartiges vier-Gänge-Menü</strong> kreiert. Gemeinsam haben wir Gang für Gang durch den Abend geführt.</p>
<p>Unsere Gäste wurden mit einem leckeren <strong>alkoholfreien Honig-Aperitif</strong> in Empfang genommen. Der Honig war wie viele weitere Menü-Komponenten von der Imkerei Wabenleben aus Asendorf. Voständin Susanna Suhlrie eröffnete den Abend mit einer lockeren Begrüßung und ein paar Worten zu unserer Arbeit. </p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="1080" height="1350" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/03/5.jpg" alt="" title="5" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/03/5.jpg 1080w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/03/5-980x1225.jpg 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2026/03/5-480x600.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1080px, 100vw" class="wp-image-4978" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_45  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="color: #4f4f4f;">Das Dinner-Format erklärt:</span></h3>
<p><span style="font-size: large;">Bei unserem <span style="color: #8fb55b;"><strong>Regionalwert Dinner</strong></span> ermöglichen wir Menschen, unsere Region live zu erleben &#8211; und zu schmecken!</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das Dinner veranstalten wir in <strong>Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnerbetrieben</strong>. Gastgeber:innen ist jeweils einer unserer gastronomischen Betriebe, z.B. das Frölichs in Bremen oder das Bioland Horestaurant. Sie suchen sich Produkte anderer Betriebe aus und erarbeiten damit ein leckeres, <strong>einzigartiges Menü</strong> für unsere Gäste. So bringen wir Stadt und Land(wirtschaft) zusammen.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das Dinner ist stets <strong>für alle geöffnet</strong>, eine Aktienbeteiligung ist keine Voraussetzung.</span></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Für den ersten Gang startete das Hofrestaurant mit einer pikanten Radieschensuppe. Die frischen Zutaten lieferte <strong>Nachbarbetrieb <a href="https://www.frischekiste.de/">frischeKISTE</a></strong>. Mitarbeiter Jochen Voigt berichtete aus dem Tagesgeschäft. Mit einem Umsatz im Millionenbereich kann sich die Arbeit der frischeKISTE sehen lassen! Allerdings, so Voigt, verdrängten große Biomarkt-Ketten zunehmend kleinere Betriebe.</p>
<p>Für die Gäste besonders spannend: es gäbe mittlerweile sogar eine <strong>&#8222;Experimentalabteilung&#8220;</strong>. Damit wolle man neue Produkte unter sich verändernden Klimabedingungen testen, um so besser auf den Klimawandel reagieren zu können. Wir planen demnächst eine gemeinsame Betriebsbesichtigung auf dem frischeKISTE Gelände für alle Interessierten. <em>Mehr dazu bald!</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum zweiten Gang stellte Stefanie Wolters das <a href="https://bioland-hofrestaurant.de/"><strong>Hofrestaurant</strong></a> vor. Fun fact: die Wolters wollten ursprünglich nach Dänemark auswandern. Als Dirk aber eine Annonce für die Hofrestaurant Räume in Syke entdeckte, war er schockverliebt. Zitat Stefanie damals: &#8222;<em>Schatz, ich lern&#8216; doch nicht Dänisch, nur damit wir jetzt nach Syke ziehen</em>&#8222;. Heute ist sie aber sehr froh über die Entscheidung. Und wir erst! </p>
<p>Zwar an dem Abend nicht persönlich mit dabei, aber trotzdem vertreten war die <strong><a href="https://www.wildwuchs-brauwerk.de/">Wildwuchs</a> Brauerei</strong> aus Hamburg, die wir uns von unseren lieben Hamburger Regionalwert <strong><a href="https://www.regionalwert-hamburg.de/">Kollegen</a> </strong>ausgeliehen haben.  Zu den Gerichten gab es kleine Bier-Tastings und auch ein paar Tränen. Denn: Wildwuchs hat unter anderem eine wunderbare Sorte namens &#8222;To Absent Friends&#8220; kreiert und erinnert uns damit an alle geliebten Menschen, die fehlen oder nicht mehr bei uns sind. Bittersüß, aber wunderschön.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Zum Hauptgang war <strong>Regionalwert Newcomer <a href="https://www.instagram.com/biobauerbischoff/">Daniel Bischoff</a></strong> gefragt. Der Biobauer bewirtschaftet etwa 70 Hektar Land und kümmert sich dort um Rinder und Lämmer, die aus der Milchhaltung &#8222;abfallen&#8220;, also vor allem männliche Tiere. So schließe er einen wichtigen Wertschöpfungskreislauf. Er betont aber auch, wie schwer Verarbeiter und vor allem Schlachter mittlerweile vor Ort zu finden sind. Doch nicht nur dies sei ein Problem: &#8222;<em>ich verbringe mehr Zeit im Büro als in der Landwirtschaft</em>&#8220; berichtete Daniel den Gäst:innen mit Hinblick auf die Bürokratieberge, die in der Landwirtschaft anfallen. </span></p>
<p><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Die Kalbshaxe im Hauptgericht hätte auf jeden Fall zarter nicht geschmort werden können und kam super an. Für alle Vegetarier:innen gabs statt Kalb knusprigen Linsenbraten. Überraschend war der herzhaft gefüllte Windbeutel mit Frischkäse unseres Partnerbetriebs <strong><a href="https://die-ziegerei.de/">Die Ziegerei</a></strong> aus Asendorf. <strong>10/10 für dieses tolle Gericht!</strong> </span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Zum Dessert schwärmte Stefanie Wolters vom Honig unses Partners <a href="https://wabenleben.de/"><strong>Imkerei Wabenleben</strong></a> (zurecht!). Selbst der eigentliche &#8222;Honig-Muffel&#8220; Dirk war begeistert. Das Imkerei Duo Jakob Fuglsang und Lea Lindner berichteten den Gästen von ihrem spannenden Imkerei Alltag. Die Gäste waren so fasziniert, dass wir eine angeregte Fragerunde tatsächlich abkürzen mussten, damit das Eis vom Dessert nicht schmilzt. Aber eins müssen wir teilen: Die Imkerei ist regelmäßig mit ihren Bienen auf Tour! Bei der sogenannten Wanderimkerei werden die fleißigen Bienenvölker an unterschiedliche Orte transportiert und können so sortenreichen Honig produzieren. Lenas und Jakobs Honig könnt ihr übrigens <a href="https://wabenleben.de/shop/"><strong>hier</strong></a> direkt online bestellen!</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum Schluss gab&#8217;s für unsere großartigen Partnerbetriebe noch <strong>tolle neue Regionalwert Shirts!</strong> Dirks helle Freude spricht hier Bände! Wir bedanken uns bei unseren tollen Betrieben, allen voran dem Team des Hofrestaurants, die diesen wunderbaren Abend ermöglicht haben! Und natürlich Dank an unsere großartigen Gäste!</p>
<p><strong>Ihr wollt beim nächsten Dinner auch dabei sein?</strong> Dann folgt uns gern auf <span style="color: #c51415;"><strong><a href="https://www.instagram.com/regionalwert.bremen/" style="color: #c51415;">Instagram</a></strong></span> oder <span style="color: #c51415;"><a href="https://www.linkedin.com/company/regionalwert-bremen" style="color: #c51415;"><strong>LinkedIn</strong></a></span>, dort veröffentlichen wir regelmäßig neue Termine. Für mehr Insight in unsere Arbeit empfehlen wir unseren <strong><a href="https://regionalwert-bremen.de/newsletter/"><span style="color: #c51415;">Newsletter</span></a></strong> (keine Sorge, wir hassen Spam auch und beschallen euch nicht dauernd). </p></div>
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			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/rueckblick-so-schoen-war-unser-regionalwert-dinner/">Rückblick: So schön war unser Regionalwert Dinner</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Impact Stories: Münsterland</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-muensterland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 13:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=4894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-muensterland/">Impact Stories: Münsterland</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: Montserrat-lokal; color: #4f4f4f;">2021 gründete sich die Regionalwert AG Münsterland. Seitdem leitet Dr. Anja Oetmann-Mennen als Vorständin die Geschäfte. Als promovierte Agrarwissenschaftlerin engagiert sie sich für eine ökologische Wende im Münsterland.</span></h4>
<p><!-- divi:paragraph {"style":{"typography":{"fontStyle":"normal","fontWeight":"300"}},"fontSize":"medium"} --></p>
<p><span style="font-family: Merriweather-Bold-lokal; font-weight: normal; color: #8fb55b;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"style":{"typography":{"fontStyle":"normal","fontWeight":"800"}},"fontSize":"medium"} --></span></p>
<p class="has-medium-font-size" style="font-style: normal; font-weight: 800;"><span style="color: #4f4f4f;"><strong><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal;">In einem Satz: Wofür steht eure AG?</span></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Montserrat-lokal;"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"style":{"typography":{"fontStyle":"normal","fontWeight":"300"}},"fontSize":"medium"} --></span></p>
<p class="has-medium-font-size" style="font-style: normal; font-weight: 300;"><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Unsere AG steht für die Transformation unserer regionalen Land- und Ernährungswirtschaft hin zu einer enkeltauglichen Wirtschaftsweise. Denn auch künftige Generationen haben ein Recht auf gesunde Böden, gesundes Klima und gesunde Nahrung. Unser Ziel ist eine möglichst hohe regionale Ernährungs-Resilienz.</span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong></strong></span></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Welches Problem wollt ihr mit eurer Arbeit lösen?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Im Münsterland haben wir nur ungefähr 2% Bio-Landwirtschaft. Ich wohne hier seit 20 Jahren und es hat sich in der Zeit fast nichts geändert. Wir haben extrem viel Tierhaltung: viele Schweine, viele Bullen, viel Geflügel. Das hat historische Gründe, das Münsterland hat viele Standorte mit sehr leichten oder auch moorigen Böden, da ging die Beratung schnell hin zur „Veredelungswirtschaft“. Wir wollen (das war immer unser Ziel, das ist unser Leitbild) den Bioanteil erhöhen. <strong>Wenn wir von 2% auf 10% kämen, wäre das ein super Erfolg</strong>! </span></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Montserrat-lokal;">Aber auch einige regenerative Bewirtschaftungsmethoden sind natürlich hilfreich für die Bodengesundheit. Zentral ist ein Umbau der Flächennutzung weg von über 80% Energie- und Futterpflanzen hin zu einer größeren Kulturartenvielfalt für die direkte menschliche Ernährung. Und natürlich möchten wir Strukturen wieder aufbauen. Wir haben hier im Münsterland fast keine Verarbeitung und kaum regionale Logistik. Der Handel stützt sich wie überall auf Importe, oftmals von weit her und „billig“. Für die Gesellschaft ist das dann am Ende teuer! <strong>Wir wollen die Regionalität wieder aufbauen &#8211; das ist das Ziel aller Regionalwert AGs. Darum heißen wir auch so</strong>. Also: Landwirtschaft umkrempeln, und es Menschen ermöglichen und sie dazu ermutigen, mehr regionale Bio-Produkte zu konsumieren und dadurch eben Nachhaltigkeit und die Existenz regionaler Betriebe zu sichern.</span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Was hat dich persönlich motiviert, diesen Weg zu gehen?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size">Zunächst mal muss ich sagen: Ich selber komme eigentlich aus der Stadt. Ich bin in Wuppertal geboren, hatte eigentlich mit Landwirtschaft nichts am Hut, außer, dass ich bei meiner Cousine auf dem Milchviehbetrieb die Kinder gehütet habe im Sommer. Und dort ist meine Liebe zur Landwirtschaft entstanden. Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch, immer schon gewesen, und ich habe damals mit 16 beschlossen, ich will Landwirtschaft studieren! Da haben mich alle für verrückt erklärt. Warum soll man so was tun?</p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size">Aber ich habe damals immer schon gespürt, Landwirtschaft ist der Bereich, in dem wir als Menschen den größten Berührungspunkt mit der Natur haben. Und wenn wir da nicht schaffen, in Frieden mit der Natur zu leben, dann schaffen wir es gar nicht. Und für mich war immer schon das Kombinieren von Naturschutz und Landwirtschaft sehr wichtig, obwohl ich selbst gar nicht viel von Landwirtschaft verstanden habe. Im Studium habe ich dann mehrere Praktika gemacht und die Landwirtschaft richtig kennengelernt. Allerdings die konventionelle, denn damals gab es den Ökolandbau noch nicht als Studienfach. Den habe ich dann aber bei meiner Promotion in Witzenhausen kennengelernt. Ich habe mich dort mit genetischer Diversität von Ökotypen im Grünland beschäftigt und das hat mir total die Augen geöffnet! <strong>Ohne Vielfalt und Diversität in der Natur bekommen wir überhaupt gar nichts hin, das ist die Grundlage aller Resilienz und Zukunftsfähigkeit.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size">Mein Mann und ich, wir sind beide Agraringenieure und wir arbeiten auch schon seit 30 Jahren in der Ausbildung zum Ökolandbau für osteuropäische Studierende. Das heißt, den Kontakt zu Biobetrieben hatte ich immer. Nach dem Umzug aus Bonn ins Münsterland war es für mich aber sehr schwierig, als promovierte Agraringenieurin einen Job zu finden, abgesehen davon, dass ich nur etwas tun und voranbringen wollte, was meinen Werten und Überzeugungen entspricht.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size"><strong>Während meiner freiberuflichen Tätigkeit lernte ich dann die Regionalwert-Idee kennen. Da wurde mir klar: das ist der richtige Ansatz.</strong> Wir können nicht immer nur appellieren, warten drauf, dass die Verbraucher sagen „Ich bin jetzt so nett und kaufe jetzt mal (im Idealfall regionales) Bio, aber wenn es knapper wird, greife ich wieder zu den Billigangeboten.“ Sondern wir brauchen stabile Wertschöpfungs-, besser noch <strong>Wertschätzungsnetze</strong>.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size"><strong>Und da wurde mir klar: Nachhaltigkeit bedeutet in vielen Fällen einen Mehraufwand und speziell in der Landwirtschaft auch geringere Erträge, da befindet man sich in einem ungerechten Wettbewerb.</strong> Wie sollen unsere Betriebe regionales Bio verkaufen, wenn sie immer mit der Tomate aus Spanien und der Quinoa aus China konkurrieren müssen? Das zu unterbrechen können wir nur schaffen, wenn wir dauerhaft Geld in das regionale System fließen lassen, um den Mehraufwand für die Zukunftsfähigkeit auch finanziell auszugleichen. Und dafür muss die gesamte Gesellschaft Mitverantwortung übernehmen! Das war der Punkt, der mich an der Regionalwert-Idee bis heute überzeugt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size">Das ist es, was uns unterscheidet und wir müssen den Menschen klarmachen: <strong>Ihr müsst Mitinhaber:innen eurer regionalen Land- und Ernährungswirtschaft werden. Ihr müsst Mitverantwortung übernehmen, wenn ihr hier gut essen, gut leben und eine gesunde Umwelt haben wollt.</strong> Denn wenn hier die Lieferketten zusammenbrechen, dann essen wir 3 Wochen lang die Schweineställe leer (falls es noch einen Metzger gibt) und dann war‘s das. Deshalb braucht es vielfältige, florierende regionale Betriebe, die für uns alle in der Region die Ernährung sicher, vielfältig und resilient machen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"align":"left","fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-text-align-left has-medium-font-size"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Was treibt dich an, weiterzumachen? Gibt es ein Lebens- oder Arbeitsmotto?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Allen voran habe ich eine intrinsische Motivation, die immer schon da war und die ich nicht wirklich erklären kann. <strong>Nichtstun ist schließlich auch keine Lösung!</strong> Und natürlich engagiere ich mich letztendlich auch für meine Kinder. Die sind schon erwachsen und ich habe bislang keine Enkel. Darüber bin ich gerade nicht wirklich betrübt, weil ich mir ehrlich gesagt Sorgen mache um die Welt, in der sie leben müssten, wenn wir das Ruder nicht rumreißen. Es ist nicht witzig, was auf sie zukommt.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Egal auf welcher Ebene, ob es Kommune ist, ob es Land ist, ob es Bund ist: Bei Entscheidungen steht immer die Ökonomie vorne. Wir wissen aber mittlerweile, dass in der Nachhaltigkeit <strong>die Ökologie</strong> den Rahmen vorgeben müsste. Das heißt, wenn immer zuerst die Nachhaltigkeit vorne stehen würde, die ehrliche Nachhaltigkeit, dann müsste sich das Soziale und das Ökonomische immer darin einbetten und innerhalb dieser Grenzen agieren.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Mein Lebens- und Arbeitsmotto würde also lauten:</p>
<p class="has-medium-font-size"><strong>„Sustainability first!“</strong>. Wenn man es konsequent zu Ende denkt, dann gilt das für alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Und letztendlich auch global!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong></strong></span></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Wie sieht ein Arbeitsalltag als Vorständin aus?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Das ist eine gute Frage. Mädchen für alles, würde ich sagen. Ich habe 2021 ohne juristische Vorkenntnisse diese AG mit aufgebaut, aber habe mir das wirklich deutlich einfacher vorgestellt: Die Gründungsbürokratie mit Notaren, Anwälten und sonstigen Leuten hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Auf der anderen Seite habe ich natürlich in den letzten Jahren sehr viel gelernt. Es macht ja auch unheimlich viel Freude, Neues zu lernen und nicht immer nur auf der Stelle zu treten. Allerdings benötigt man eben viel juristisches Fachwissen, und das ist sehr teuer. <strong>Sowas kann eine kleine gemeinwohlorientierte Bürger-Aktiengesellschaft, wie wir sie sind, im schlimmsten Fall finanziell gar nicht stemmen!</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Und mein Tagesablauf, der ist nie gleich. Dass ich seit nun fast einem Jahr allein im Vorstand bin, macht es nicht leichter. Ich habe und suche natürlich den Austausch mit sehr vielen Menschen. <strong>Man könnte es so sagen: Ich halte quasi mindestens 12 Bälle gleichzeitig in der Luft. Und ich wache auch morgens manchmal auf und denke, nein, jetzt sind mir 11 runtergefallen. Wo sind sie? Aber wenn ich aufstehe, dann weiß ich schon wieder ungefähr „Ja den muss ich noch holen und da fällt noch &#8217;n Ball und da läuft noch einer und…“.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Es sind sehr viele Teilprojekte, an denen ich arbeiten muss, wo ich Termine vereinbaren, Gespräche führen muss. Ich bin im Austausch mit dem Aufsichtsrat, mit unseren Partnerbetrieben, dem Netzwerk, den Ehrenamtlichen, kümmere mich um Bürokratie und Buchhaltung. Da ist die Vorbereitung und Durchführung des Treffens der Initiativgruppe oder die Teilnahme an anderen wichtigen Treffen und Meetings. Und natürlich steht jedes Jahr eine Hauptversammlung an, die sehr aufwändig zu organisieren ist. Dafür müssen auch Anwälte und Notare involviert, Räume gebucht, Verpflegung bestellt, Einladungen geschrieben und versendet werden. Unzählige kleine und große Aufgaben.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong>Fazit</strong>: kein Tag gleicht dem anderen. Zudem organisiere ich gemeinsam mit unseren ehrenamtlich tätigen Botschafter:innen kleinere Bildungsprojekte mit der Regionalwert Münsterland gGmbH, deren ehrenamtliche Geschäftsführerin ich seit 2025 auch noch bin.</p>
<p class="has-medium-font-size">
<p class="has-medium-font-size"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:quote {"style":{"elements":{"link":{"color":{"text":"#8fb55b"}}},"typography":{"fontSize":"25px"},"color":{"text":"#8fb55b"}}} --></p>
<p class="has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size" style="color: #8fb55b; background-color: #f6eaea; text-align: left;"><span style="font-family: Montserrat-italic-lokal; font-weight: normal; font-size: xx-large;">Im Moment stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Politik macht beängstigende Rückwärtsbewegungen im Nachhaltigkeitsbereich, es herrscht wieder „<strong>Economy first!&#8220;</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large; font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Gab es eine Beteiligung, die dich besonders bewegt hat?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:quote --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Also natürlich war die erste Beteiligung schon mal die eindrücklichste. Da haben wir uns an einem Bioladen beteiligt. Das war für mich sehr emotional. Hier handelt es sich um zwei Musiker, die eigentlich schon 30 Jahre wunderbare Lebensmittel hergestellt haben als Hobby, aber hauptberuflich Musiker waren. Durch die Corona Pandemie mussten sie das aber sehr schnell umplanen. Und dafür hatten sie nur einen Marktstand und haben dort ihre selbst produzierten Sachen verkauft. Das ist natürlich für ein Familieneinkommen schwer auskömmlich. In ihrer Stadt wurde dann ein Bioladen frei und den wollten sie gerne übernehmen. Aber sie hatten natürlich überhaupt keine finanziellen Ressourcen dafür. Unsere Beteiligung als Regionalwert AG hat ihnen das damals ermöglicht. Das sind Menschen, die so viel zurückgeben, die das Netzwerk stärken, die immer wieder an uns denken, die mit uns arbeiten, die immer bereit sind zum Stammtisch zu kommen, die immer in der Vernetzung sind mit ihren Produkten und die auch von den Partnerbetrieben Produkte kaufen, soweit sie sich das leisten können.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Also das ist für mich so ein Zeichen: Geld ist doch nicht alles auf der Welt. Aber leider bestimmt Geld den Alltag der Betriebe, deren Umsätze nicht in dem Maße wachsen wie es die Kosten tun!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Aber auch unsere anderen Partnerbetriebe sind wirklich großartig. Und ich stehe auch nach wie vor hinter jeder Investition, die wir getätigt haben. Unsere Beteiligungen sind alle netzwerkaffine Investitionen, die wirklich nicht nur einem Betrieb zugutekommen. Und ich hoffe nur einfach, dass wir sie nicht verlieren. <strong>Denn im Moment stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Politik macht beängstigende Rückwärtsbewegungen im Nachhaltigkeitsbereich, es herrscht wieder „Economy first!“. Das macht besorgt.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Warum lohnt es sich, in die Regionalwert AG zu investieren?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Als <strong>Aktionär</strong> lohnt es sich – rein finanziell betrachtet &#8211; eben noch nicht, das haben wir aber allen immer offen gesagt. Unsere Aktien erzeugen einen Gewinn mit Sinn, das ist eine Investition in die Zukunft aller Kinder und Enkel in unserer Region. <strong>Je mehr Menschen investieren, umso mehr können wir der Region zuführen, und das kommt der Natur, unserer Umwelt und letztlich uns allen zugute.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Für <strong>Unternehmen</strong> ist es ein Standortvorteil: die Mitarbeiter müssen jeden Tag essen und ich glaube, dass es für viele junge Menschen heute auch ein Argument ist, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, dass sich hier glaubwürdig engagiert. Und zwar nicht nur für eine Baumpflanzung in Afrika, die leider oftmals gar nicht stattfindet, sondern für die eigene Region, ganz konkret. Und wenn sie vielleicht auch mal Teamtage auf Höfen veranstalten oder Betriebe kennenlernen – dann kommen da auch wieder ganz neue Projekte zustande. Und natürlich können Unternehmen dieses Engagement auch in ihre eigene Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichterstattung aufnehmen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong></strong></span></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Wie können Menschen konkret bei euch mitmachen oder etwas beitragen?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Bei uns kann man sich als Botschafter:in engagieren, da ist jede:r herzlich willkommen. Schön ist natürlich, wenn die Leute sogar schon ein paar Ideen haben. Man kann sich hier super gut selbst einbringen! Zum Beispiel, wenn jemand sich darum kümmern würde, Betriebe anzusprechen und in unser Netzwerk zu holen. Oder mich bei meiner Vorstandstätigkeit oder dem Aufbau der gGmbH zu unterstützen. Es wäre natürlich für mich auch sehr wertvoll, wenn Unternehmen sich mit ihren Ideen und Wünschen einbringen. Auch politische Kontakte sind wertvoll.  Wir haben einen Aktionär, der kann wunderbare Videos drehen! Das ist für uns schon öfter eine große Unterstützung gewesen.</p>
<p class="has-medium-font-size"><strong>Also jede:r kann letztendlich Talente einbringen.</strong> Unsere Aktionär:innen sind natürlich eher diejenigen, die sich finanziell beteiligt und den Aufbau der Regionalwert Münsterland getragen haben. Aber auch da freuen wir uns genauso über tatkräftige Mithilfe. <strong>Also: Alle Talente und Ideen gerne einbringen!</strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size" style="color: #8fb55b; background-color: #f6eaea;"><span style="font-family: Montserrat-italic-lokal; font-weight: normal; font-size: xx-large;"><strong>Ich träume von einem ernährungsresilienten, solidarischen Münsterland</strong>, in dem so etwas wie eine Regionalwert AG irgendwann mal gar nicht mehr gebraucht wird.</span></p>
<p> <span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal; font-size: large;"><strong>Was müsste sich gesellschaftlich oder wirtschaftlich ändern, damit Unternehmen wie deines wachsen können?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Ich finde es ganz wichtig, dass Gemeineigentum, also Dinge die unsere Grundbedürfnisse befriedigen, grundsätzlich nicht privatisiert werden sollten. Wenn ich ausreichend finanzielle Ressourcen hätte, würde ich landwirtschaftliche Flächen sichern und dann nachhaltig wirtschaftenden Betrieben zu bezahlbaren Preisen dauerhaft und sicher zur Pacht zur Verfügung stellen. So macht es die Kulturland e.G. Landwirt:innen müssen das Land nicht besitzen, um es nachhaltig zu bewirtschaften. Aber sie müssen <strong>Planungssicherheit</strong> haben und sich die Pacht leisten können. Boden ist leider zu einem Spekulationsobjekt geworden. Und bei den Pachtpreisen, die hier vorherrschen, wie und warum soll ein Landwirt da investieren in Humusaufbau oder Agroforst? Da fehlt der Gemeinsinn, finde ich.</p>
<p class="has-medium-font-size">Das Problem ist die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte verloren gegangene Verbindung vieler Menschen zu ihren natürlichen Lebensgrundlagen. Es ist noch ein weiter Weg dahin, verständlich zu machen, dass wir alle vom Boden leben und dass der nicht vermehrbar ist! Es so wichtig ist, den Boden wieder zu pflegen und lebendig zu halten. Also es gibt Millionen von Ansatzpunkten. <strong>Man könnte sich den Mund fusselig reden. Ich frage mich, ob die Menschheit wirklich vor die Wand fahren muss. Denn das wird brutal.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Und: man braucht eben für alles Geld. Aber ich glaube, das ist auf der anderen Seite auch der Lösungsansatz. Das Geld muss für ökologische Ziele eingesetzt werden. Mich inspiriert da momentan sehr der Roman <strong>„Das Ministerium für die Zukunft“ von Kim Stanley Robinson (2023)</strong>. Der Roman beruht auf den Theorien eines asiatischen Ökonomen, Danton Chen. In der darin entstehenden globalen Gesellschaft gibt es einen globalen Carbon-Coin, eine Blockchain-Währung. Konsequente Vermeidung von Treibhausgasemissionen wird belohnt und Steuerflucht gibt’s da auch nicht mehr!</p>
<p class="has-medium-font-size">Aber das bedeutet, wir müssen uns als Erdenbürger begreifen. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir sofort einen <strong>Personalausweis als Erdenbürgerin</strong> ausstellen lassen! Und dann können von mir aus die nationalen Grenzen alle weg und wir müssen alle die gleichen Bedingungen haben.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Wenn die Politik sich klar für eine nachhaltige Landwirtschaft aussprechen würde, dann wäre die Arbeit der Regionalwert AGs auch leichter! Es müssten z.B. deutlich mehr Fördergelder in die Erforschung und Etablierung ökologischer Landbaumethoden fließen. Und schädliche Subventionen müssen dringend abgebaut werden. Und wenn sich dann noch viel mehr Menschen bei unseren AGs finanziell einbringen, haben auch wir viel mehr Möglichkeiten, unsere Ziele zu verfolgen und zu erreichen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Ein Satz, der Mut machen soll, sich zu engagieren?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Sich zu engagieren lohnt sich immer, weil man mit Menschen in Kontakt kommt, die die gleichen Werte haben und mit denen man gemeinsam etwas erreichen kann. <strong>Und das ist immer schöner als zu Hause zu sitzen und Frust zu schieben.</strong> Es ist immer lohnend, sich zu engagieren für eine gute Sache. Und es geht um die Lebensumwelt kommender Generationen!</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong></strong></span></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Welche Frage, die ich dir nicht gestellt habe, hättest du gerne beantwortet?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Vielleicht diese: <em>„Wie soll es mit der Regionalwert-Idee im Münsterland weitergehen?“</em></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Tja, hier tummelt sich dieser unselige Geist des Geldes, der überall durchgreift. Und man kann den Leuten ja noch nicht mal einen Vorwurf daraus machen. Wir müssen als AG gewinnorientiert arbeiten. Alle rümpfen die Nase über unsere hohen Verlustvorträge. Aber wir haben doch so viele Mehrwerte in der Region geschaffen. Warum stehen die nicht bei uns in der Bilanz? Ein wichtiger Punkt: Die Bilanzierung muss einfach geändert werden! <strong>Wenn ich nachhaltig arbeite, dann muss das als Wert auch in meiner Bilanz stehen, wie die Regionalwert Leistungsrechnung z.B. im Bereich Landwirtschaft es will. Christian Hiß nennt das „Richtig Rechnen“.</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Ich arbeite aktuell mit einer Gruppe Ehrenamtlicher an einem neuen „Geschäftsmodell“ für die Regionalwert AG und gGmbH. Wir lassen uns dabei von der Universität Münster begleiten. Das ist für mich sehr wertvoll, denn ich allein kann hier die Welt nicht retten. Es müssen Menschen mit ihren Ideen und beruflichen Hintergründen und Erfahrungen zusammenkommen und gemeinsam nach Lösungen suchen.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Wie es mit Regionalwert Münsterland weitergeht, steht also noch in den Sternen. Ich werde so lange weitermachen, wie ich es mir finanziell und gesundheitlich noch leisten kann. Ich hoffe, dass meine aktuellen Aktivitäten dazu führen, dass ich in absehbarer Zeit die Geschicke der Regionalwert Münsterland (AG und gGmbH) in jüngere Hände geben kann. Und dass bis dahin die AG die damit verbundene Arbeit auch wieder entlohnen kann. <strong>Ich träume von einem ernährungsresilienten, solidarischen Münsterland, in dem so etwas wir eine Regionalwert AG irgendwann mal gar nicht mehr gebraucht wird!</strong></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal; font-weight: normal;"><strong>Wen würdest du als Nächstes für ein &#8222;Quick Questions&#8220;-Interview nominieren?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Da möchte ich gern die Regionalwert AG Franken nominieren! Das sind echt nette Leute, die gehen ein bisschen einen eigenen Weg. Die Vorständin Maria Zeußel ist wirklich super und das Team hat ganz interessante Ansätze.</p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size"><strong></strong></p>
<p class="has-medium-font-size"><span style="font-family: Merriweather-Regular-lokal;"><strong>Sollen wir ihnen etwas ausrichten?</strong></span></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} --></p>
<p class="has-medium-font-size">Ich würde so gerne mal wieder einen Austausch organisieren! Am besten nicht wieder bei 35 Grad so wie letztes Mal, da mussten wir es dann leider ausfallen lassen. Aber Franken ist sehr spannend, sie haben viel Erfahrung. Also: Liebe Grüße von mir!</p>
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<p class="has-text-color has-link-color has-medium-font-size" style="color: #8fb55b; font-style: normal; font-weight: 300;"><em><strong></strong></em></p>
<p><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph --><!-- /divi:paragraph --></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-size: x-large;"><strong>Vielen Dank an Anja für das offene Gespräch und ihren Einsatz für eine nachhaltige Landwirtschaft im Münsterland.</strong> Wer Lust hat, die Region mitzugestalten, findet bei der <a href="https://regionalwert-muensterland.de/"><span style="text-decoration: underline;">Regionalwert AG Münsterland</span></a> viele Möglichkeiten zum Mitmachen. Bleibt neugierig und engagiert – gemeinsam geht’s voran! </span></p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-muensterland/">Impact Stories: Münsterland</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Impact Stories: Rheinland</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-rheinland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 14:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=4376</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dorle Gothe leitet seit der Gründung 2016 die Regionalwert AG Rheinland. Zum neuen Jahr wechselt Aufsichtsrat Sven Johannsen in den Vorstand, damit Dorle sich neuen Projekten und ihrem eigenen Kulturhof [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-rheinland/">Impact Stories: Rheinland</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Dorle Gothe leitet seit der Gründung 2016 die <a href="https://www.regionalwert-rheinland.de/">Regionalwert AG Rheinland</a>. Zum neuen Jahr wechselt Aufsichtsrat Sven Johannsen in den Vorstand, damit Dorle sich neuen Projekten und ihrem eigenen <a href="https://kulturhof-hatzfeld.de/">Kulturhof</a> widmen kann. Wir hatten das Privileg, mit ihr über ihre Zeit als Vorständin, ihr Leben, Wirken und Erfolge sprechen zu können.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:800"><strong>In einem Satz: Wofür steht eure AG?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die steht für den Aufbau und die Förderung von regionalen und sehr nachhaltigen Strukturen, so dass Landwirtschaft enkeltauglich wird.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Top erster Satz.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich könnte auch noch mit Kommas und Semikolon arbeiten, aber…</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Welches Problem wollt ihr mit eurer Arbeit lösen?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wir wollen die Menschheit retten, denn letztendlich geht es um die Grundlagen unserer Existenz.</strong> Es geht um Klimawandel und Artenvielfalt. Viele denken, es ist nur der Hamster, den man da rettet. Das ist es aber nicht. Verlust von Artenvielfalt heißt auch mehr Übertragbarkeit von Krankheiten, Verlust von ganzen Lebensräumen eigentlich. Aber es geht auch um Ernährungssicherung in Zeiten von Kriegen, Unsicherheiten und Krisen. Und natürlich um gesunde Ernährung. Also es gibt sehr viele sehr, sehr wichtige Aspekte, für die die regional-ökologische Ernährung eine Lösung ist. Ich finde, das ist eines der wichtigsten Themen, dass wir uns gesund und sicher ernähren können. Und das wollen wir mit unseren regionalen Strukturen erreichen, dass wir <strong>resilient sind gegenüber Krisen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was hat dich persönlich motiviert, diesen Weg zu gehen?</strong></p>



<p class="has-text-align-left has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich bin damit groß geworden. Zum Beispiel hat mein Vater mir schon früh die Inhalte vom „Club of Rome“ nahegebracht, eine internationale Denkfabrik, die sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt. Er hat Projekte im sozialen Bereich durchgeführt. Ich bin in der<strong> Sozialistischen Selbsthilfe Köln</strong> aufgewachsen, wo alle, die kein Heim hatten, hinkommen und einfach mitarbeiten konnten. Es war sehr einfach organisiert, jeder Tag war gleich. </p>



<p class="has-text-align-left has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nach der <strong>Tschernobyl-Katastrophe</strong> hat mein Vater begonnen, auch ökologisch nachzudenken und hat einen Selbstversorgerhof aufgebaut, als ich 14, 15 war. Ich habe daraufhin ökologischen Landbau studiert, weil es mir große Freude bereitet hat, in Gemeinschaft etwas Gutes zu bewirken. Ich habe auf Höfen gearbeitet und meine Diplomarbeit zu Nachhaltigkeitskriterien geschrieben, über eine regionale Marke hier im Bergischen „Bergisch Pur“. </p>



<p class="has-text-align-left has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich habe schnell gemerkt, dass die Kriterien im Ökolandbau gut sind, aber eben nicht alles umfassen, nicht ganzheitlich sind. Sie beziehen sich zwar auf den Anbau, aber wenig auf die sozialen Strukturen. Ich habe in Witzenhausen weiter studiert, dort gab es das erste und einzige Studium &#8222;Ökologischer Landbau&#8220;. Hier trafen sich alle Ökos der Nation und auch die ersten Wissenschaftler, die sich um Nachhaltigkeit bemühen. Da hat man dann mitbekommen, wie schwierig es ist, Dinge politisch umzusetzen. Genau das ist aber meine Motivation. </p>



<p class="has-text-align-left has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Ich habe drei Kinder und ich denke, da muss man die Welt ein bisschen besser hinterlassen als vorher.</strong> Ich denke, wenn man all das einmal verstanden hat, kann man gar nicht anders. Wir haben im Rheinland ein Netzwerk unter Betrieben und Verarbeitern aufgebaut &#8211; mit den Bioverbänden und Initiativen wie die Biostädte Bonn und Köln, Slow Food, die Ernährungsräte und den Solawis (solidarische Landwirtschaft). Wir arbeiten gern mit den Praktikern, wenig Theorie und Papier, dafür mehr mit den Menschen, die umsetzen. Mein Mann und ich haben schon 2002 ein Beratungsinstitut für nachhaltige Regionalentwicklung gegründet, um Projekte im ländlichen Raum vor Ort langfristig anzulegen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-color has-link-color wp-elements-0136322e7f1acae97a1dc1eb212d0aab is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="color:#8fb55b;font-size:25px">
<p class="has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f3c545e4de59fa8352c2a423f1b64d9d wp-block-paragraph" style="color:#8fb55b;background-color:#f6eaea"><em>Mich wollte sogar schonmal jemand aus der Wirtschaftsbranche abwerben. Für 10.000 Euro im Monat und einen Dienst Tesla! Dann dachte ich, das ist nicht das, was mich interessiert. Was soll ich mit einem Tesla oder mit 10.000 Euro im Monat, wenn ich hier gemeinschaftlich und sinnstiftend arbeiten kann?</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was treibt dich an, weiterzumachen? Gibt es ein Lebens- oder Arbeitsmotto?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich versuche, möglichst positiv an die Dinge heranzugehen. <strong>Schwierigkeiten gibt es immer, Lösungen aber auch.</strong> Es kann schon sehr frustrierend sein, wenn man merkt, dass Dinge verhindert werden, weil Viele nur reden aber nicht machen&#8230;ihre Handlungsspielräume nicht nutzen (gerade in der Politik). Aber ich lebe sehr im Jetzt und nicht so sehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Wenn ich in Krisen stecke, denke ich: „Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?“ Fehler machen, Job verlieren, Ansehen einbüßen – ja, das kann passieren, aber an sich habe ich es sehr gut. <strong>Ich habe eine tolle Familie um mich rum, Freunde, die mich mögen, ein Dach über dem Kopf &#8211; und darüber kann man sehr glücklich und zufrieden sein.</strong> Und das ist so ein bisschen mein Minimum Anspruch. Ja, vielleicht geht mal was verloren oder ich bin verantwortlich für etwas und muss damit zurechtkommen. Ich habe schon einige Krisen durch in meinem Leben und ich glaube, ich bin nun relativ krisenfest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Kannst du eine Geschichte teilen, die zeigt, wie eure Beteiligung etwas bewirkt hat?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wir haben viele tolle Geschichten hier erlebt! Also wir haben mit dem Breuner Hof angefangen, das war unsere erste Beteiligung, da haben wir einen Hof stabilisiert. Der Hof hatte keine Hofnachfolge. Trotz fünf Kinder Patchwork Familie wollte keiner den Hof übernehmen. Und da haben wir die Nachfolge begleitet, was sehr aufwendig war. Aber das haben wir geschafft! Ganz tolles, junges Paar, die das jetzt mit ganz viel Engagement umsetzen und auch die Leute mitnehmen, z.B. durch Kuhpatenschaften. Die haben alle männlichen Kälber auf dem Hof und vermarkten sie als Fleisch. <strong>Also von daher richtig, richtig toll. </strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine andere wichtige Beteiligung war die <strong>Gründung eines Demeter-Gemüsebaubetriebs</strong>. Da haben wir nur 30.000 Euro gegeben, aber der konnte sich einen Folientunnel aufbauen und dadurch dann gleich mehr Gemüse vermarkten. Ein wichtiger Zugewinn für die Gemüsebelieferung Kölns! Wir haben kürzlich den <strong>Film <a href="https://www.thepickers.de/">The Pickers</a></strong> bei der Hauptversammlung angesprochen, der zeigt, dass Obst und Gemüse oft durch Sklavenarbeit geerntet werden. Deswegen sind mir diese Gemüsebaubetriebe so wichtig, um da einen Unterschied zu machen! Einer unserer Partnerbetriebe, Haus Bollheim, vermarktet ganze 95 Prozent ihrer Produkte nur in der Region Köln-Bonn und im eigenen Hofladen. Und das ist für uns das Role Model! Ihr Nachhaltigkeitsbericht ist der beste, den wir haben! Die achten auf Bodenfruchtbarkeit, nutzen Streuobst, die Heckenlandschaft ist großartig. <strong>Da gibt es manche Vogelarten nur noch, weil es diese 220 Hektar auf ihrem Hof gibt.</strong> Das bestätigte uns die biologische Station NRW.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Und zuletzt natürlich die <strong>mobile Schlachterei</strong>, die wir nach wahnsinnig aufzehrenden Kräften endlich an den Start gebracht haben. Das Mobil war auch auf der Hauptversammlung da: Unser Metzgermeister Thomas Klein hat es für unsere Aktionäre vor die Tür gestellt und dann konnten sich das alle einmal angucken. Und das ist ein ganz wichtiger Baustein: weil Düsseldorf, Köln, Bonn, also wirklich die großen Städte, haben ihre Gemeindeschlachthäuser einfach aufgegeben &#8211; ohne Alternative. Und das ist eigentlich kriminell. <strong>Denn das heißt ja, dass die Landwirte kaum noch selber vermarkten können, wenn sie keine Schlachtmöglichkeit haben. Und dass die Gemeinden oder Kreise gesellschaftliche Aufträge, die sie seit jeher übernommen haben, nicht mehr erfüllen.</strong> Es profitieren die großen Strukturen, die dann übrig bleiben – aber krisenanfällig sind, wie wir in der Corona Krise gesehen haben. Wenn z.B. Tonnies zumacht und 40.000 Schweine am Tag nichtmehr geschlachtet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Gab es eine Begegnung, die dich besonders bewegt hat?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Naja, natürlich gibt es auch Momente, die z.B. bitter und traurig sind. Besonders bewegt hat mich, als wir die Monschauer Molkerei verloren haben. Aber es gab auch so viele positive Momente! Zuletzt DEINspeisesalon &#8211; einer unserer Parterbetriebe, die innerhlab von nur 1-2 Jahren so viel umgestellt haben, dass sie schon jetzt das Bio Silbersiegel der Gastronomie haben. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich bin oft am Anfang euphorisch, wenn ich neue Projekte kennenlerne und denke dann: &#8222;Wie cool ist das denn, so ein tolles Produkt! Und auch noch gut für Mensch, Tier und Umwelt – toll, dass man das unterstützen darf!“ Also, ich bin da manchmal demütig und sag das dann auch &#8222;vielen Dank, dass wir da mitmachen dürfen.&#8220; <strong>Weil es einfach enorm ist, was die Betriebe leisten. Regional und nachhaltig zu produzieren ist eine Mammutaufgabe. So viele Regeln, so viel billige Konkurrenz, so viel zu erklären! Es ist wichtig zu verstehen, wie viel Arbeit diese Menschen leisten.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Warum lohnt es sich, in die Regionalwert AG zu investieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Weil es langfristig unsere <strong>Ressourcen schützt</strong> und unsere <strong>Ernährung sichert</strong>. Weil es Gemeinschaft in der Region stärkt. Und ich glaube, das wird wichtiger denn je in der Zukunft, gemeinsam diese regionalen Strukturen aufrecht zu erhalten &#8211; <strong>und das macht im Zweifel sogar Spaß!</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wie können Menschen konkret bei euch mitmachen oder etwas beitragen?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Also, ich sag immer, <strong>Aktien zu kaufen</strong> ist natürlich das eine. Eine stabile Finanzierung ist absolut wichtig. Auf der anderen Seite: <strong>einkaufen bei den Partnerbetrieben und zu unseren Veranstaltungen kommen</strong>. Wir sind bei Hoffesten unserer Partnerbetriebe, haben online Veranstaltungen und sind mit Ständen vertreten. haben online Veranstaltungen und sind mit Ständen vertreten. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wir haben 2024 die Kampagne namens „<em>Was ist es dir wert?</em>“ mit allen Regionalwert AGs durchgeführt, um zu zeigen was den Unterschied macht – auch monetär. <strong>Unsere Partnerbetreibe leisten für 1,5 Millionen Euro nachhaltige Beiträge für Artenschutz, Ausbildung und vieles mehr – nachgewiesen durch die Regionalwert-Leistungsrechnung anhand von Buchführungsdaten.</strong> Es ist wichtig, positiv auf die Verbraucher:innen zugehen und ihnen zu zeigen, wieviel Wert, Umweltschutz und Arbeit in einem regionalen Produkt steckt:</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"> Also keine Sklavenarbeit, keine Umweltbelastung, wenig Transport, die Straßen gehen nicht kaputt. Stattdessen bekommt man <strong>Artenvielfalt, Engagement für die Region, gute Bodenfruchtbarkeit</strong>. Es ist wichtig, dass solche Informationen an die Verbraucher:innen kommen. Kampagnen immer wieder gemeinsam umgesetzt werden. Und auch die eigene Nachhaltigkeitsanalyse* alle fünf Jahre erneuert wird.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">*die Nachhaltigkeitsanalyse ist ein tool der <a href="https://www.regionalwert-leistungen.de/leistungsrechnung/">Regionalwert Leistungsrechnung</a> zur Berechnung von Gemeinwohlleistungen (wie Umweltschutz, Artenvielfalt, Regionalität &amp; Arbeitsqualität)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default has-text-color has-link-color wp-elements-bd59544934c74243921f54990512e8d1 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="color:#8fb55b;font-size:25px">
<p class="has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size wp-elements-a50da643f3d640ad1569408f6eff846a wp-block-paragraph" style="color:#8fb55b;background-color:#f6eaea"><em>Es gibt das große Problem, dass wahnsinnig viel Geld im Umlauf ist für genau das Falsche. Da werden Strukturen gefördert, die Umwelt, Tierwohl und regionale Strukturen belasten. Und die Entscheider sind auch noch davon überzeugt! Unsere Politiker haben oft viel zu wenig Bodenhaftung, haben viel zu wenig Ahnung, was so ein Betrieb und die Menschen täglich durchmachen. Das schafft viel Frustration &#8211; auch gesamtgesellschaftlich.</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was müsste sich gesellschaftlich oder wirtschaftlich ändern, damit Unternehmen wie deines wachsen können?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Problem ist, dass nachhaltig arbeitende Betriebe benachteiligt sind in so vieler Hinsicht: sie produzieren mit höheren Kosten und müssen dennoch alle Kosten (Grundwasserreinigung, Artenschutz, Gesundheitskosten etc.) der anderen Betriebe, die billig mit hohen Umweltkosten produzieren, über Steuern mittragen. Und es gibt viele Regeln in der EU, die verhindern, dass man diese Ungerechtigkeit ausgleichen kann. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Insgesamt ist der Agrarmarkt sehr international, ein Börsengeschäft, dass aus Profitgier auch zu Hunger führt</strong>. <strong>Die Agrar-EU-Subventionen, das sind ja Milliarden, müssten anders verteilt werden. Nicht einfach nach Landbesitz, sondern nach gesellschaftlichen Leistungen.</strong> Zum Beispiel in einen Regionalfonds. Dann könnte man tatsächlich das fördern, was den größten Effekt für die sozialen, ökologischen und regionalwirtschaftlichen Aspekte bringt. Wissenschaftlich fundiert, z.B. mit der Regionalwert-Leistungsrechnung. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Für mich ist der wichtigste Ansatz, dass diese Fördergelder richtig genutzt werden. Es gibt das große Problem, dass wahnsinnig viel Geld im Umlauf ist für genau das Falsche. Da werden Strukturen gefördert, die Umwelt, Tierwohl und regionale Strukturen belasten. Und die Entscheider sind auch noch davon überzeugt! Unsere Politiker haben oft viel zu wenig Bodenhaftung, haben viel zu wenig Ahnung, was so ein Betrieb und die Menschen täglich durchmachen. Das schafft viel Frustration &#8211; auch gesamtgesellschaftlich.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Lasst uns lieber gemeinschaftliche Zusammenarbeit vor Ort in den Regionen fördern &#8211; besser Geschichten untereinander austauschen, gegenseitig kennenlernen, Berührungsängste überwinden in den Projekten für nachhaltige Ernährung.</strong> Das wäre der richtige Ansatz mit Zukunft. Bundesweit gibt es aber aktuell leider so wenig Verständnis für Nachhaltigkeit und eine starke Lobby für die großen Betriebe, gegen die man kaum ankommt.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Ein Satz, der Mut machen soll, sich zu engagieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Nichts macht mehr Spaß als das Richtige zu tun!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Welche Frage, die ich dir nicht gestellt habe, hättest du gerne beantwortet?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich werde auf der jährlichen Hauptversammlung unserer AG immer gefragt, ob es Gewinne gibt. Verständliche Frage, die Leute investieren ja in uns, weil wir eine Alternative mit Sinn sind. Auf der anderen Seite, wenn man dann das große Minus der Verluste sieht, machen die einem wirklich zu schaffen. Das ist nicht einfach auszuhalten als Vorstand, und dafür sind wir nicht angetreten. Wir wollen ja wirtschaftlich erfolgreich sein und gleichzeitig den Betrieben, die struggeln, helfen. Und das heißt manchmal auch, dass man dann Verlust macht. Und dafür muss ich mich aber als Person, als Einzelperson, als Vorstand, verantworten. Und das ist das, was wirklich bitter und auf Dauer echt schwer ist. Und da glaube ich, sollte man auch mehr drauf achten, die Vorstände der Regionalwert AG und ihre harte Arbeit mehr wahrzunehmen und auch zu loben. <strong>Denn wir müssen vielen Dingen gleichzeitig gerecht werden: den Betrieben, den Aktionär:innen, den Netzwerken mit denen wir arbeiten – und immer schauen wie wir uns finanzieren können, wenn die Gewinne in dem Betrieb ausbleiben, weil sich der Markt geändert hat. </strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Also die Frage, die es hier zu stellen gäbe: wie kann man Vorständinnen und Vorstände unterstützen, auch mental? Das ist eine wichtige Aufgabe, auch für Aufsichtsräte, dass die darauf achten.</strong> </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hier im Rheinland habe ich großes Glück: der Job ist schön, aber auch hart. Wir haben aber unglaublich engagierte Aufsichtsräte. Wir treffen uns regelmäßig persönlich. Es ist ein sehr herzliches und gutes Zusammenarbeiten! Weil wir uns bewusst sind, dass die Aufsichtsrät:innen uns die Zeit ehrenamtlich schenken, machen wir es besonders schön. Wir essen gemeinsam mit guten Produkten unserer Betriebe und feiern Erfolge gemeinsam. Ich habe nie eine Entscheidung für eine Beteiligung alleine getroffen, sondern habe den Aufsichtsrat als sehr engagierten (und fachlich versierten) support hinter mir. Das ist ha eigentlich eher unüblich. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mich wollte schon mal jemand aus der Wirtschaftsbranche abwerben. Für 10.000 Euro im Monat und einen Dienst-Tesla. Doch ich dachte, das ist nicht das, was mich interessiert. <strong>Was soll ich mit einem Tesla oder mit 10.000 Euro im Monat, wenn ich hier gemeinschaftlich und sinnstiftend arbeiten kann?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wen würdest du als Nächstes für ein &#8222;Quick Questions&#8220;-Interview nominieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eindeutig Susanna, die Vorständin eurer Regionalwert AG Bremen. Sie macht echt eine tolle Arbeit, sehr motiviert und ausgezeichnet. Tolles Marketing mit so vielen kreativen Ideen. Und ihr seid immer willkommen im Rheinland, also wenn ihr mal wieder einen Betriebsausflug macht – kommt vorbei!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-1f377aa5064c812ec92511e084a26c81 wp-block-paragraph" style="color:#8fb55b;font-style:normal;font-weight:300"><em><strong>Wir bedanken uns bei Dorle für das faszinierende Gespräch und senden herzliche Grüße ins Rheinland! Wir wünschen Dorle außerdem alles Gute für ihren weiteren Weg, wir sind uns sicher, da stehen noch tolle Erfolge bevor. Mehr zur Regionalwert AG Rheinland gibt&#8217;s <a href="https://www.regionalwert-rheinland.de/">hier</a>. Unser nächstes Interview gibt es im Februar. Stay tuned! </strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-rheinland/">Impact Stories: Rheinland</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Impact Stories: Wien &#038; Niederösterreich</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-wien-niederoesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:56:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=4295</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alfred Schwendinger leitet seit der Gründung 2021 die Regionalwert AG Wien &#38; Niederösterreich als Vorstand. Wir sprachen im Oktober mit ihm über seine Arbeit, seine Motivation, Erfolge und die Zukunft. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-wien-niederoesterreich/">Impact Stories: Wien &amp; Niederösterreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Alfred Schwendinger leitet seit der Gründung 2021 die <a href="https://regionalwert-ag.at/">Regionalwert AG Wien &amp; Niederösterreich</a> als Vorstand. Wir sprachen im Oktober mit ihm über seine Arbeit, seine Motivation, Erfolge und die Zukunft.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:800"><strong>In einem Satz: Wofür steht eure AG?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Es ist eine <strong>Bürgerinnen-Plattform</strong>, die verschiedene Sachen verbindet. Erstens <strong>Bewusstseinsarbeit &amp; Bewusstseinsbildung</strong>, zweitens<strong> Vernetzung untereinander entlang der Wertschöpfungskette</strong> und drittens die <strong>Vernetzung mit den Konsumentinnen und Konsumenten</strong>. Einerseits, damit sie dort einkaufen und andererseits, damit sie über die Aktiengesellschaft Geld investieren und wir in solche Projekte investieren können. Und das ist einmalig. Oft gibt es Organisationen, die machen Bewusstseinsarbeit oder die wollen auch die Welt retten so wie wir, aber dass sie gleichzeitig auffordern, einzukaufen und zu investieren… Also diese Kombination finde ich super.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Welches Problem wollt ihr mit eurer Arbeit lösen?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Ja, also da verstecken sich 3 Geschichten: die <strong>eine</strong> Geschichte, die ich sehr stark als Landwirt erlebt habe, ist, dass der Konsument keine Ahnung hat, was auf den Höfen oder auch in den Betrieben passiert. Was sind die Hintergründe von dem know-how, von dem Risiko, das getragen wird, und von dem Rieseneinsatz, der da passiert? Und damit man aber die Produkte gut an die Frau, an den Mann bringt, war für mich immer klar, muss man einfach den Kunden mehr informieren oder mehr mitleben oder mitwissen lassen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Das <strong>Zweite</strong> ist, dass wir <strong>wirtschaftliche Betriebe</strong> wollen. Das heißt, wenn der Kunde will, dass es so eine biologische, regionale Lebensmittelproduktion gibt, dann muss er auch einfach dort kaufen. Also ja,<strong> jeder Einkauf ist eine Bestellung für die nächste Produktion</strong>. Und damit entscheidet sich auch die Wirtschaftlichkeit der Betriebe und das ist eins der wichtigsten Dinge. Und das <strong>Dritte</strong> ist: es gibt genug Geld, da muss man eben die Leute finden, damit sie auch in solche Projekte investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c25eaee660cc1f7e098123353767690b is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="color:#8fb55b">
<p class="has-text-color has-background has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f846198c232bb99bd75187bd9fd5a97a wp-block-paragraph" style="color:#8fb55b;background-color:#f6eaea"><em>&#8222;Leute fragen mich immer: was hast du davon, wenn du dich engagierst? Und ich sage immer, das ist die falsche Frage. Es geht nicht darum, was ich davon habe, sondern es geht darum: was kann ich dazu beitragen mit dem Wissen, mit dem Know-how, mit dem, was ich noch kann oder wer ich bin, um Lösungen voranzutreiben.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was hat dich persönlich motiviert, diesen Weg zu gehen?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Also ich bin Landwirt, mittlerweile pensioniert, aber habe <strong>40 Jahre biologische Landwirtschaft</strong> in Kombination mit regionaler Entwicklung und regionaler Vermarktung betrieben. Ich bin auch Betreiber von einem größeren Bioladen. Mich hat regionale Entwicklung immer interessiert. Und was dann sicher entscheidend war, dass ich schon 2008 den Christian Hiß* kennengelernt und dieses System der Regionalwert AG kennengelernt habe. Und damals haben wir schon gedacht, es wäre auch für unsere Region etwas, hatte aber keine Zeit, das umzusetzen.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">*Anm.: Christian Hiß gründete 2006 die erste Regionalwert AG in Freiburg. Er hat außerdem die Leistungsrechnung für landwirtschaftliche Betriebe konzipiert, ein tool zur Vergütung von Gemeinwohlleistungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Zusatzfrage: Warum ist dir die Regionalentwicklung so wichtig?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Also regional ist für mich immer gut, wenn ich die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, kenne. Dass man miteinander arbeiten und auch feiern kann, wenn man was erreicht hat. Dass ich einfach gesehen habe, <strong>das globale Wirtschaftssystem hat ein paar linke Beine</strong>: die Riesentransportwege, quasi unreife Früchte, die irgendwo geerntet werden und so weiter. Und eine Regionalversorgung ist für mich gesünder, resilienter, ja, macht einfach mehr Sinn. Das Globale brauchen wir auch und hat seinen Stellenwert, aber mir ist und war der Aspekt der Regionalität immer wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was treibt dich an, weiterzumachen? Gibt es ein Lebens- oder Arbeitsmotto?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Na ja, ich würde sagen in erster Linie so was wie <strong>Dankbarkeit</strong>. Aus der kommt meine Hauptmotivation. Ja, ich bin gesund, mir geht es gut. Ich habe über meine Pension ein Grundeinkommen, mit dem ich auskomme und ich habe bis jetzt eine sehr schöne Zeit gehabt als Biobauer.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Leute fragen mich immer: was hast du davon, wenn du dich engagierst? Und ich sage immer, das ist die falsche Frage. Es geht nicht darum, was ich davon habe, sondern es geht darum, was kann ich dazu beitragen mit dem Wissen, mit dem Know-how, mit dem, was ich noch kann oder wer ich bin, um Lösungen voranzutreiben. Das ist die Motivation. <strong>Ich lerne jeden Tag dazu. Und ich lerne bis zum Schluss des Lebens, das ist für mich erfüllend.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Kannst du eine Geschichte teilen, die zeigt, wie eure Beteiligung etwas bewirkt hat?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Aber wenn ich eine nehme, zum Beispiel ein relativ junges Paar mit 3 Kindern. Sie haben von den Eltern des Mannes den Hof übernommen. Aufgrund von Krankheit seiner Eltern ist der Hof aber ziemlich herabgekommen, was die Wohnung und die Stallungen anbelangt. Also keine Investitionen mehr über längere Zeit. Und wir haben uns dort mit einer Beteiligung für den Neubau des Ziegenstalles eingebracht. Und jetzt kann man dort hinfahren, kann man sich das anschauen. Da gibt es einen neuen, sehr offenen Ziegenstall mit Anschluss gleich weiter auf der Wiese. Die Frau ist begeisterte Marktfahrerin und präsentiert ihre Frischkäse und Ziegenkäse am Markt. Sie hatten kein Geld und haben nach wie vor nicht viel Geld. Also ohne unsere Investitionen wäre es wahrscheinlich gar nicht so leicht möglich gewesen. Und das ist cool. Sie haben schon für die Kühe was Neues gemacht. Sie haben den Ziegenstall erweitert und ich hab dann auch noch privat mitgeholfen. Und das gefällt mir, wenn so ein Schwung von außen oder Energie von außen dazu kommt. In Form von Mithilfe, in Form von Geld, ja, damit das überhaupt möglich ist. <strong>Und die sind begeistert! Und die Kinder freuen sich auch. Das ist wirklich eine coole Geschichte!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Gab es eine Begegnung, die dich besonders bewegt hat?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Ja, es bewegt einen halt z.B. wenn man so einer Familie helfen kann. Wenn ich einfach sehe, wie sie aufatmen, wenn sich Leute beteiligen. Dieses Menschliche, das bewegt mich halt. Es ist schön zu sehen, wenn es dann auch wirtschaftlich weiter geht und man sieht, wie die Kinder schon Spaß daran haben und die das eventuell auch irgendwann weiter machen. Also das, das bewegt mich schon sehr, einfach die große Freude damit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-28eb60f62cc903a6af65815f958d3515 is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="color:#8fb55b">
<p class="has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="background-color:#f6eaea"><em>&#8222;Du bist, was du isst: und wenn du einen Blödsinn oder eine Klumpert, wie man bei uns sagt, isst, darfst du dich nicht wundern, wenn du auch zu einem wirst.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Warum lohnt es sich, in die Regionalwert AG zu investieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Ja, das ist relativ einfach! Man fördert die eigene Gesundheit, indem man zu guten Lebensmitteln kommt, man fördert die Gesundheit der Umwelt, indem die regionalbiologisch produzieren und z.B. kein Gift verwenden. Lebensmittelsicherheit wird gesteigert, indem es resilienter ist. Das lohnt sich!</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Ich investiere zwar jetzt in einen Betrieb, aber ich hole mir ja auch über das tägliche Lebensmittel was zurück, <strong>was im Endeffekt eine Investition in mich selbst über Umwege ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wie können Menschen konkret bei euch mitmachen oder etwas beitragen?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Drei wesentliche Dinge: <strong>sich informieren, einkaufen und investieren</strong>. Also, ich kann als Konsument:in schauen: kann ich regionaler einkaufen? Ich esse und ich konsumiere ja täglich. Je mehr sie bei diesen Regionalwehrbetrieben kaufen, umso mehr können sie beitragen. Und ja, dazu ist oft im Vorfeld Information notwendig. Wo und wie bekomme ich diese coolen Produkte? Weil es einfach auch einzigartige regionale Produkte sind, die es sonst gar nicht so gibt. Und ja, wenn ich Geld zur Verfügung habe, dann kann ich sinnvoll investieren. Investition ist regelmäßig über den <strong>Kauf von Bürgeraktien</strong> möglich. Und unabhängig davon: <strong>man kann natürlich spenden</strong>. Für uns, aber auch für die Betriebe. Wir unterstützen manchmal Crowdfunding oder Aufrufe auf den Betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was müsste sich gesellschaftlich oder wirtschaftlich ändern, damit Unternehmen wie deines wachsen können?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Es gibt nicht nur das individuelle Engagement, sondern es sind ja immer auch politische Strukturen damit verbunden. Das ganze Fördersystem in der Landwirtschaft, das bemisst sich an der Fläche, nicht an der Ökologie. Es orientiert sich nicht so am Sozialen oder Gemeinwirtschaftlichen. Aber dieser politische und gesellschaftliche Nährboden muss sich ja auch erst ergeben. Also, das ganz kann man nicht erzwingen. Und Veränderung ist immer schwierig. In der ökologischen Landwirtschaft ist es so, dass sie in Wirkichkeit in einer kleinen Bubble agiert und bekannt ist. Aber was ist mit der breiten Landwirtschaftspolitik oder der großen Lebensmittelversorgung? Muss man realistisch anerkennen: da passiert etwas anderes. Da haben wir schon Glück, wenn wir ab und zu irgendwo auf der Seitenstelle mit plaudern oder zuhören dürfen. <strong>Aber es nutzt meiner Ansicht nichts, gegen das anzukämpfen, sondern einfach andere Modelle aufzuzeigen und hoffen, dass immer mehr Leute auf unserer Seite mitziehen.</strong> Ich habe aufgehört, ständig Dinge anzuprangern. Das ist unnötige Energieverschwendung! <strong>Sondern wir müssen schauen, wo können wir in dem Bereich, was uns möglich ist, Lösungen mitgestalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Ein Satz, der Mut machen soll, sich zu engagieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Du bist, was du isst: und wenn du einen Blödsinn oder einen Klumpert, wie man bei uns sagt, isst, darfst du dich nicht wundern, wenn du auch zu dem wirst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Welche Frage, die ich dir nicht gestellt habe, hättest du gerne beantwortet?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Eher ein Abschluss Satz: <strong>Das Leben ist schön, ja, und schauen wir mal, dass es noch schöner wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wen würdest du als Nächstes für ein &#8222;Quick Questions&#8220;-Interview nominieren?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:300">Die <strong>Regionalwert AG Rheinland</strong>, weil die immer mit viel Engagement tolle Projekte umsetzen. Das begeistert mich!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-c88a2ecbc01857aaab2aa12fbabce525 wp-block-paragraph" style="color:#8fb55b;font-style:italic;font-weight:200"><em>Wir bedanken uns bei Fred für das inspirierende Gespräch und senden herzliche Grüße nach Österreich! Mehr zur Regionalwert AG Wien &amp; Niederösterreich gibt&#8217;s <a href="https://regionalwert-ag.at/">hier</a>. Unser neuer Auftrag steht fest: es geht ins Rheinland zur Voständin Dorle Gothe. Stay tuned! </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/impact-stories-wien-niederoesterreich/">Impact Stories: Wien &amp; Niederösterreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsere neue Interview-Reihe: Impact Stories – Die Köpfe hinter Regionalwert</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/unsere-neue-interview-reihe-impact-stories-die-koepfe-hinter-regionalwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://regionalwert-bremen.de/?p=4286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Willkommen bei unserer neuen Interview-Reihe „Impact Stories“, in der wir die Menschen vorstellen, die hinter den Regionalwert AGs stehen und unsere Regionen mit nachhaltigem Engagement gestalten. In den kommenden Wochen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/unsere-neue-interview-reihe-impact-stories-die-koepfe-hinter-regionalwert/">Unsere neue Interview-Reihe: Impact Stories – Die Köpfe hinter Regionalwert</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Willkommen bei unserer neuen Interview-Reihe <strong>„Impact Stories“</strong>, in der wir die Menschen vorstellen, die hinter den Regionalwert AGs stehen und unsere Regionen mit nachhaltigem Engagement gestalten. In den kommenden Wochen nehmen wir euch mit auf eine inspirierende Reise und geben <strong>Vorständ:innen aus verschiedenen Regionalwert AGs die Bühne, ihre Geschichte zu erzählen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was treibt sie an? Welche Herausforderungen begegnen ihnen? Und vor allem: Welche konkreten Wirkungen erzielen sie mit ihrer Arbeit vor Ort? „Impact Stories“ gibt Einblick in persönliche Motivationen, bewegende Begegnungen und die Visionen für eine nachhaltige, regionale Wirtschaft.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-cyan-bluish-gray-color has-alpha-channel-opacity has-cyan-bluish-gray-background-color has-background is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir freuen uns, mit diesem Format nicht nur spannende Geschichten zu teilen, sondern auch zu zeigen, wie jede einzelne Regionalwert AG mit ihrer Arbeit einen echten Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel leistet – nah dran an den Höfen, den Menschen und der vielfältigen Region.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleiten Sie uns dabei, lernen Sie die Köpfe hinter Regionalwert kennen und lassen Sie sich inspirieren, selbst Teil dieser Bewegung zu werden. <strong>Das erste Interview ist bereits veröffentlicht – reinschauen lohnt sich!</strong></p>
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		<title>Rückblick zum Offenen Treffen am 12.12.2024</title>
		<link>https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermarsch-2/</link>
					<comments>https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermarsch-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 11:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblick zum Offenen Treffen am 12.12.2024!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermarsch-2/">Rückblick zum Offenen Treffen am 12.12.2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems kennenlernen? Neue Menschen und alte Freunde treffen? Sich mit Gleichgesinnten über Nachhaltigkeit austauschen? Und dabei leckere nachhaltige Speisen und Getränke genießen? All das ist uns beim offenen Treffen im Dezember gelungen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fröhlich bei Frölichs</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür haben wir in Bremen-Mitte zu unserem Partnerbetrieb <em>Frölichs Lokal.Regional.Fair.</em> eingeladen. Wir bedanken uns beim <a href="https://froelichs-bremen.de/"><em>Frölichs </em>Team</a> herzlich für die Gastfreundschaft und Bewirtung! Sehr lecker waren die extra für uns zubereiteten Regionalwert Drinks (natürlich auch in alkoholfrei). Als Gäst:innen konnten wir neben unserem neuen Team auch Vorstandsmitglieder, Aktionär:innen, Mitarbeiter:innen regionaler Betriebe sowie neue und alte Gesichter begrüßen. Vorständin Susanna Suhlrie leitete den Abend mit ein paar herzlichen Grußworten ein. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Knollen gefischt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Highlight des Abends war die Verkostung veganer Fischalternativen aus Gemüse: Henrik Jessen, Gründer von Knollenkutter, stellte sein Bremer Start-Up vor und dann ging es schon ans Probieren. Wir bedanken uns bei Henrik für die leckeren Kostproben!</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1440" height="1920" data-id="3520" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/Verkostung.jpeg" alt="" class="wp-image-3520" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/Verkostung.jpeg 1440w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/Verkostung-1280x1707.jpeg 1280w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/Verkostung-980x1307.jpeg 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/Verkostung-480x640.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1440px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Verkostung der Knollenkutter Häppchen</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1440" height="1920" data-id="3524" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_5486.jpeg" alt="" class="wp-image-3524" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_5486.jpeg 1440w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_5486-1280x1707.jpeg 1280w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_5486-980x1307.jpeg 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/IMG_5486-480x640.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1440px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Henrik Jessen, Gründer von Knollenkutter</em></figcaption></figure>
</figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Mit mehr Power ins Neue Jahr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem debütierte an diesem Abend erstmals das neue Team der Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems. Jutta Benken stößt als Netzwerk Koordinatorin zu unserem <em><a href="https://regionalwert-bremen.de/unser-foerderprojekt-regiowert/">RegioWert</a></em> Projekt hinzu. Gemeinsam mit Koordinatorin Carolin Seevers bringt die neue Doppelspitze die <em>RegioWert</em>igkeit gemeinsam weiter voran. Zusätzlich begrüßen wir Lisa Merz, die sich seit November um alle Belange der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems kümmert. Gemeinsam mit Vorständin Susanna Suhlrie arbeitet das vierköpfige Team nun mit noch mehr Power für die Region.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/20241212_193727-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-3410" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/20241212_193727-980x735.jpg 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2025/01/20241212_193727-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">von links: Jutta Benken (Netzwerk Koordinatorin &#8222;RegioWert&#8220;), Carolin Seevers (Projekt Koordinatorin „RegioWert“), Susanna Suhlrie (Vorständin), Lisa Merz (Öffentlichkeitsarbeit)</figcaption></figure>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein  schöner Abend mit spannenden Gesprächen, leckeren Köstlichkeiten und der Kraft, die wir für 2025 sammeln konnten. Gemeinsam sind wir stärker. Wir freuen uns, euch auch in diesem Jahr beim nächsten offenen Treffen zu begrüßen. Der Termin wird zeitnah bekanntgegeben. Also sagt&#8217;s weiter. Wir sehen uns!</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Infos zu unserem Partnerbetrieb Frölichs findet ihr <a href="https://froelichs-bremen.de">hier</a>. Infos zu Knollenkutter verlinken wir euch <a href="https://www.knollenkutter.de">hier</a>. Ahoi!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermarsch-2/">Rückblick zum Offenen Treffen am 12.12.2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;EAT – gemeinsam regional genießen” startet.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Merz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 12:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[unsere Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regionalwert AG Bremen &#038; Weser-Ems sicherte sich gemeinsam mit vier weiteren Verbundpartner:innen die staatliche Projektförderung für eine neue Modellregion. Unter dem Titel „EAT – gemeinsam regional genießen“ (kurz: EAT) hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen gesünder, nachhaltiger und vor allem regionaler zu gestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermars/">&#8222;EAT – gemeinsam regional genießen” startet.</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Das Modellregionenprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Verpflegung der öffentlichen Einrichtungen gesünder, nachhaltiger und vor allem regionaler zu gestalten.</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit vier weiteren Verbundpartnern sicherte sich die Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems die staatliche Projektförderung für eine neue Modellregion. Unter dem Titel „<em>EAT – gemeinsam regional genießen</em>“ (kurz: EAT) läuft die Projektphase über 3 Jahre..&nbsp;Eine Modellregion dient dazu, innovative Ansätze zu erproben und nachhaltige Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Die Ergebnisse der Initiative können als Vorbild auf weitere Regionen angewendet werden. Diese neue Modellregion bringt die Ernährungswende in der Gemeinschaftsverpflegung voran.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Projektinhalte&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür stellt das Projekt vielfältige <strong>Beratungs- und Unterstützungsangebote</strong> für die Gemeinschafts- und Außer-Haus-Verpflegung in der Region Oldenburg und Landkreis Wesermarsch zur Verfügung. <strong>Kantinen, Mensen, Restaurants sowie Großküchen in Schulen, Kitas und Pflegehäusern</strong> können dadurch ihr Angebot mit regionalen Bio-Lebensmitteln bereichern, Lebensmittelverschwendung minimieren sowie verlässliche Lieferpartnerschaften mit regionalen Anbieter:innen eingehen. EAT greift dafür bereits etablierte Regionalnetzwerke mit der ansässigen Landwirtschaft und dem Handel auf, um diese noch intensiver einzubinden und somit mehr Wertschöpfung zu erzeugen. Die Betriebe verfügen über wertvolle Expertise und leisten bekanntermaßen harte Arbeit für die Region. Gerade deshalb sieht auch EAT sie als einen unverzichtbaren Teil der neuen Modellregion an. Darüber hinaus entwickelt das Projekt zusammen mit den Akteur:innen neue Regionalnetzwerke zwischen all den Verpflegungseinrichtungen und weiteren ansässigen Landwirt:innen, Verarbeiter:innen und Handel, die großen Wert auf Klima- und Umweltschutz, hohes Tierwohl, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Preise legen. Somit wird die Wertschöpfung in der Region nachhaltig gestärkt und eine regionale Versorgungssicherheit geschaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">“<em>Das Projekt ermöglicht es uns, durch das Zusammenwirken verschiedenster Akteur:innen von Anfang an unterschiedliche Perspektiven und Bedarfe wahrzunehmen. Es ist wichtig, die Projektziele wirklich praxisnah verwirklichen zu können. Das bringt konkreten Mehrwert für erzeugende Betriebe, die Verarbeitenden, die Küchen und deren Mitarbeitende. Dadurch wird Mehrwert auch für die Gäste, Kund:innen und Konsument:innen erzeugt, die wiederum in die Haushalte und damit die Region hineinwirken. Für uns als Regionalwert AG gilt: Wertschöpfung und die Wertschätzung ansässiger Betriebe müssen Hand in Hand gehen! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit und vor allem für die Region</em>.” &#8211; Susanna Suhlrie, Vorständin </p>
</blockquote>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Die Verbundpartner:innen</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/P9303085-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3402" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/P9303085-980x653.jpg 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/P9303085-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">EAT Verbundpartner:innen / Foto: Stadt Oldenburg</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">EAT ist eine Verbundpartnerschaft der Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems, Stadt Oldenburg, Ernährungsrat Oldenburg sowie den Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch. Die Partner:innen übernehmen durch neu geschaffene Stellen verschiedene Arbeitsbereiche innerhalb des Projekts:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems</strong> ist mit der Gestaltung von Informations- und Bildungsangeboten zu den Themen Ökologische Landwirtschaft, DGE Empfehlungen, Lebensmittelverschwendung &amp; Regionale Wertschöpfungsketten betraut. Zielgruppe der Bildungsarbeit sind die Besucher:innen der teilnehmenden Verpflegungseinrichtungen. Der <strong>Ernährungsrat Oldenburg</strong> stellt die gastronomische Vor-Ort Beratung für die Küchen bereit. Die <strong>Landkreise Oldenburg</strong> und <strong>Wesermarsch</strong> sind für den Aufbau der regionalen Wertschöpfungsketten sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Koordination und Evaluation des Projektes übernimmt die <strong>Stadt Oldenburg</strong>.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel &#8222;Ernährungswende in der Region&#8220; startete 2023 der nationale Modellregionenwettbewerb des Bundesministeriums für Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Die Projektskizze „Ernährung außer Haus transformieren in Oldenburg und Wesermarsch“ setze sich 2024 aus über 80 eingereichten Anträgen als eine der Gewinner*innen durch.<strong> “<em>EAT – gemeinsam regional genießen</em>” wird vollumfänglich durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert.</strong> Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und läuft vom 1.Oktober 2024 bis zum 30. September 2027. Die Fördersumme beträgt insgesamt rund 750.000 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Informationen wenden Sie sich an unsere EAT Projektkoordinatorin für Bildungs- und Informationsarbeit Kristin Laurenz unter <a href="mailto:Kr&#105;s&#116;i&#110;.&#108;aur&#101;n&#122;&#64;r&#101;gi&#111;na&#108;&#119;e&#114;&#116;-&#98;&#114;e&#109;&#101;&#110;.&#100;&#101;">&#75;&#114;i&#115;ti&#110;.&#108;a&#117;&#114;&#101;n&#122;&#64;r&#101;gi&#111;&#110;&#97;l&#119;e&#114;t-b&#114;em&#101;n&#46;&#100;e</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Neuigkeiten zu &#8222;<em>EAT &#8211; gemeinsam regional genießen</em>&#8220; werden hier und auf unseren <a href="https://www.instagram.com/regionalwert.bremen/">Social Media Kanälen</a> regelmäßig herausgegeben. Eine Website für das Projekt ist aktuell in Bearbeitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bildquelle: Stadt Oldenburg / Verbundpartner:innen des Projekts</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="386" data-id="3384" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ernaehrungswende-region-modellregion-1024x386.png" alt="" class="wp-image-3384" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ernaehrungswende-region-modellregion-980x369.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ernaehrungswende-region-modellregion-480x181.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Modellregionenwettbewerb der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="429" data-id="3394" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/RWAG_Bremen-Weser-Ems_Logo_RGB-1024x429.png" alt="" class="wp-image-3394" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/RWAG_Bremen-Weser-Ems_Logo_RGB-1024x429.png 1024w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/RWAG_Bremen-Weser-Ems_Logo_RGB-980x411.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/RWAG_Bremen-Weser-Ems_Logo_RGB-480x201.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Regiionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="355" data-id="3390" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ErnaehrungsratOL_RGB-1024x355.png" alt="" class="wp-image-3390" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ErnaehrungsratOL_RGB-980x340.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/ErnaehrungsratOL_RGB-480x167.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Ernährungsrat Oldenburg</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="300" height="117" data-id="3385" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/6_Stadt_Oldenburg_in_Kooperation_mit_farbe_Schrift_schwarz-002-300x117-1.jpg" alt="" class="wp-image-3385"/><figcaption class="wp-element-caption">Stadt Oldenburg</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="300" height="141" data-id="3388" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/Landkreis_Wesermarsch_Logo_Landrat-Kopie-300x141-1.jpg" alt="" class="wp-image-3388"/><figcaption class="wp-element-caption">Landkreis Wesermarsch</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="262" height="165" data-id="3389" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/LandkreisOldenburg.png" alt="" class="wp-image-3389"/><figcaption class="wp-element-caption">Landkreis Oldenburg</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="995" height="1024" data-id="3392" src="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/BMEL_Fz_2017_Office_Farbe_de-995x1024.png" alt="" class="wp-image-3392" srcset="https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/BMEL_Fz_2017_Office_Farbe_de-980x1009.png 980w, https://regionalwert-bremen.de/wp-content/uploads/2024/12/BMEL_Fz_2017_Office_Farbe_de-480x494.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 995px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages</figcaption></figure>
</figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://regionalwert-bremen.de/modellregion-projekt-eat-gemeinsam-regional-geniessen-startet-in-oldenburg-und-wesermars/">&#8222;EAT – gemeinsam regional genießen” startet.</a> erschien zuerst auf <a href="https://regionalwert-bremen.de">Regionalwert AG Bremen &amp; Weser-Ems</a>.</p>
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