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Glückliche Fügung? Gelungene Mischung?

Dietrich Lange gibt die wunderschöne Hofstelle und das Land, Martin Clausen, die 35jährige Erfahrung und das Geld. Dazu kommen 3 junge Menschen, die was von der Landwirtschaft und dem Gemüsebau verstehen, Begeisterung mitbringen, aber keinen eigenen Hof haben.

Das sind die Grundzutaten für das Rezept aus dem die gemeinnützige „Hof-Imhorst-Stiftung“ entstanden ist.

Dietrich Lange, gelernter, aber nicht aktiv wirtschaftender Landwirt, wohnt schon lange in Oldenburg und stand vor der Frage wie die ererbte Hofstelle im Örtchen Riede ca. 30 km von der Innenstadt Bremens entfernt, wiederbelebt und sein Land dem Zugriff von Spekulanten entzogen und langfristig biologisch bewirtschaftet werden kann. Martin Clausen, bewirtschaftet den demeter-Gärtnerhof Sandhausen in Delmenhorst, muss aber Ende 2021 den Betrieb aufgeben, weil eine Bundesstraße direkt darüber gebaut werden soll und machte sich auf die Suche nach einem neuen Betrieb. Die Fragen, welche Verantwortung hat man, wenn man Land besitzt, welche Möglichkeiten gibt es, wenn man über Geld verfügt, bewegten uns beide. Land und Geld in eine Stiftung zu geben war für uns die richtige Antwort. Festlegen zu können, dass dieses Land dauerhaft biologisch bewirtschaftet werden soll, einer nachfolgenden Generation Grundlagen zu geben auf denen diese innovativ und enkeltauglich wirtschaften kann macht nicht nur Sinn sondern auch Spaß.

1,2 ha Gewächshäuser sollen gebaut, ein 6000m³ fassender Regenwasserspeicher angelegt, zunächst 17 ha Land bewirtschaftet, ein neuer Stall und ein Gebäude zur Verarbeitung hofeigener Produkte errichtet werden. Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche, vielfältige Naturschutzmaßnahmen werden Leben in jeder Beziehung auf den Hof bringen.

Die Regionalwert Stiftung Hamburg, der gemeinnützige Arm der Hamburger Regionalwert AG, verwaltet treuhänderisch dieses Stiftungsvermögen und gibt die richtige Würze, damit das Gericht gelingt. Noch steht es auf dem Herd steht, aber ab Spätsommer 21 geben erste Baumaßnahmen einen Vorgeschmack.

Da passte es wunderbar, dass sich fast zeitgleich einige Menschen zusammengefunden hatten, die auch für den Bereich Bremen & Weser-Ems eine Regionalwert AG auf den Weg bringen wollten. Betrieblich untereinander eng vernetzt zu sein, Produkte aus der Region in der Region zu halten, vielfältige Verbindung zwischen Stadt und Land zu schaffen, das ist auch für unser Projekt wichtig, damit es gedeihen und Früchte tragen kann. Eine Regionalwert AG Bremen & Weser- Ems kann den Boden dafür bereiten, damit dies erreicht werden kann, darum sind wir gerne von Anfang an dabei!